Glossar
Fachbegriffe klar erklärt
Die wichtigsten Begriffe rund um KI-Automatisierung, Datenschutz, SaaS-Entwicklung und Praxissoftware - kurz definiert, mit Kontext und weiterführenden Artikeln.
Automatisierung & KI
- KI-Agent
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Ein KI-Agent ist ein Software-System, das ein Ziel eigenständig verfolgt, dazu Werkzeuge und Datenquellen nutzt und mehrstufige Aufgaben ausführt - im Unterschied zum Chatbot, der nur antwortet.
Ein Agent plant, ruft Tools auf (z. B. eine Datenbank oder API), prüft Zwischenergebnisse und iteriert, bis die Aufgabe erledigt ist. Der Nutzen liegt bei Prozessen, die echtes Entscheiden über mehrere Schritte erfordern - für rein deterministische Abläufe ist ein klassischer Workflow günstiger.
- LLM (Large Language Model)
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Ein Large Language Model (LLM) ist ein KI-Modell, das auf großen Textmengen trainiert wurde und Sprache versteht sowie erzeugt - die Grundlage von Werkzeugen wie ChatGPT, Claude oder Gemini.
LLMs sind stark im Formulieren, Zusammenfassen und Klassifizieren, aber nicht faktensicher: Sie können plausibel klingende, falsche Angaben erzeugen (halluzinieren). In produktiven Systemen gehören deshalb feste Datenquellen und menschliche Prüfung an kritischen Stellen dazu.
- llms.txt
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llms.txt ist eine Markdown-Datei im Root einer Website, die KI-Systemen eine kuratierte Übersicht der wichtigsten Inhalte anbietet - analog zur robots.txt, aber für Sprachmodelle statt Crawler-Steuerung.
Der Standard wurde 2024 von Answer.AI vorgeschlagen. Google nutzt die Datei derzeit nicht, einige agentische KI-Tools lesen sie aber bereits. Aufwand und Risiko sind minimal - sinnvoll als Teil einer agent-lesbaren Website, kein Ranking-Hebel.
- Make
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Make (früher Integromat) ist eine cloudbasierte Plattform zur Workflow-Automatisierung, die Anwendungen über eine visuelle Oberfläche verknüpft und pro ausgeführtem Vorgang abrechnet.
Make punktet mit schnellem Einstieg und großer App-Bibliothek, bindet dich aber an die Cloud des Anbieters und dessen Preisstaffelung. Bei hohem Volumen oder strengen Datenschutzanforderungen ist ein selbstgehosteter n8n-Workflow oft die günstigere und kontrollierbarere Wahl.
- MCP (Model Context Protocol)
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Das Model Context Protocol (MCP) ist ein offener Standard, über den Sprachmodelle einheitlich an externe Werkzeuge, Datenquellen und APIs angebunden werden.
Statt für jedes Modell eine eigene Integration zu bauen, spricht ein MCP-Client mit beliebigen MCP-Servern - etwa einem Datenbank- oder Dateizugriff. Das reduziert Integrationsaufwand und macht KI-Agenten austauschbarer gegenüber dem zugrunde liegenden Modell.
- n8n
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n8n ist ein quelloffenes Tool zur Workflow-Automatisierung, mit dem Unternehmen Systeme wie CRM, E-Mail und ERP ohne durchgehende Programmierung miteinander verbinden.
Der entscheidende Unterschied zu SaaS-Automatisierern wie Zapier: n8n lässt sich selbst hosten, wodurch Daten und Workflow-Logik im eigenen Haus bleiben - relevant für DSGVO-sensible Prozesse. Abgerechnet wird nicht pro Task, sondern über die eigene Server-Infrastruktur.
- No-Code / Low-Code
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No-Code- und Low-Code-Plattformen erlauben es, Software und Automatisierungen überwiegend visuell zusammenzuklicken, statt sie vollständig zu programmieren - Low-Code lässt zusätzlich eigenen Code zu.
Für abgegrenzte, standardisierte Aufgaben sind sie schnell und günstig. An Grenzen stoßen sie bei komplexer Logik, tiefer Systemintegration und hohem Datenvolumen - dann rechnet sich individuelle Entwicklung, weil sie ohne die Restriktionen der Plattform auskommt.
- RAG (Retrieval-Augmented Generation)
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RAG ist ein Verfahren, bei dem ein Sprachmodell vor der Antwort relevante Informationen aus einer eigenen Wissensquelle abruft und diese in die Antwort einbezieht.
So beantwortet die KI Fragen auf Basis deiner Dokumente statt nur aus dem Trainingswissen - das senkt Halluzinationen und hält Antworten aktuell. In Unternehmensanwendungen ist RAG der Standardweg, um ein Modell an interne Handbücher, Preislisten oder Verträge anzubinden.
- Self-Hosting
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Self-Hosting bedeutet, eine Software auf eigener oder selbst angemieteter Server-Infrastruktur zu betreiben, statt sie als gehosteten Cloud-Dienst des Anbieters zu nutzen.
Der Vorteil ist volle Datenhoheit und Unabhängigkeit von der Preisgestaltung des Anbieters - der Preis dafür sind Verantwortung für Updates, Sicherheit und Wartung. Für DSGVO-konforme Automatisierung mit sensiblen Daten ist Self-Hosting auf EU-Servern oft die sauberste Lösung.
- Vendor Lock-in
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Vendor Lock-in beschreibt die Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter, bei der ein Wechsel durch proprietäre Formate, fehlende Exportmöglichkeiten oder hohe Umstellungskosten praktisch erschwert wird.
Er entsteht schleichend: Je mehr Prozesse und Daten in einer geschlossenen Plattform liegen, desto teurer wird der Ausstieg. Individuallösungen und offene Standards (etwa selbstgehostete Workflows) vermeiden Lock-in, weil Logik und Daten dir gehören.
- Voice Agent
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Ein Voice Agent ist ein KI-System, das Anrufe in natürlicher Sprache annimmt und führt - es wandelt Gesprochenes in Text, versteht das Anliegen über ein Sprachmodell und antwortet per Sprachausgabe.
Technisch besteht er aus Speech-to-Text, einem Sprachmodell und Text-to-Speech, angebunden an die Telefonie per SIP-Trunk. Für Standardanliegen wie Terminvereinbarung reicht ein fertiges Tool; für tiefe Integration in bestehende Systeme lohnt ein individuell entwickelter Voice Agent.
- Webhook
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Ein Webhook ist eine automatische Benachrichtigung, die ein System an ein anderes sendet, sobald ein bestimmtes Ereignis eintritt - etwa ein Formulareingang, der sofort einen Workflow startet.
Anders als beim regelmäßigen Abfragen (Polling) wird ein Webhook in Echtzeit ausgelöst und überträgt die Ereignisdaten direkt mit. In Automatisierungen ist er meist der erste Baustein: der Trigger, der die gesamte Prozesskette anstößt.
- Workflow-Automatisierung
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Workflow-Automatisierung bedeutet, wiederkehrende Geschäftsabläufe - etwa das Weiterleiten von Anfragen oder das Erstellen von Dokumenten - von einer Software statt von Menschen ausführen zu lassen.
Im Kern verbindet ein Workflow einen Auslöser (z. B. eine neue E-Mail) mit einer Abfolge von Schritten und Bedingungen. Der Nutzen entsteht nicht durch das Tool selbst, sondern durch saubere Prozessanalyse davor - schlecht definierte Abläufe werden durch Automatisierung nur schneller falsch.
Compliance & Datenschutz
- AVV (Auftragsverarbeitungsvertrag)
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Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) ist ein nach Art. 28 DSGVO vorgeschriebener Vertrag zwischen einem Unternehmen und einem Dienstleister, der in dessen Auftrag personenbezogene Daten verarbeitet.
Sobald du ein SaaS-Tool oder einen KI-Dienst mit personenbezogenen Daten fütterst, brauchst du mit diesem Anbieter einen AVV - inklusive Liste aller Sub-Dienstleister. Ohne AVV ist die Verarbeitung rechtswidrig, unabhängig davon, wie sicher der Dienst technisch ist.
- DSGVO
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Die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) ist das EU-weite Datenschutzgesetz, das regelt, wie Unternehmen personenbezogene Daten erheben, verarbeiten und speichern dürfen.
Sie gilt für jedes Unternehmen, das Daten von Personen in der EU verarbeitet - unabhängig vom Sitz. Beim KI-Einsatz heißt das konkret: Rechtsgrundlage klären, Auftragsverarbeitungsverträge schließen und den Serverstandort der verarbeitenden Dienste prüfen.
- DTA-Abrechnung
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Die DTA-Abrechnung (Datenträgeraustausch) ist das elektronische Verfahren, über das Leistungserbringer im Gesundheitswesen ihre Leistungen digital mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen.
Eine geprüfte DTA-Abrechnung reduziert Absetzungen, weil Formfehler vor dem Versand auffallen. Ob dieses Modul im Basistarif einer Praxissoftware enthalten ist oder Aufpreis kostet, gehört zu den häufig übersehenen Kostenpunkten beim Softwarevergleich.
- EU AI Act (KI-Verordnung)
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Der EU AI Act (KI-Verordnung 2024/1689) ist das erste umfassende KI-Gesetz der EU. Es teilt KI-Systeme in Risikoklassen ein und knüpft daran gestaffelte Pflichten für Anbieter und Betreiber.
Die Verordnung ist im August 2024 in Kraft getreten, ihre Pflichten greifen zeitversetzt. Für die meisten KMU sind nicht die Hochrisiko-Regeln relevant, sondern die KI-Kompetenzpflicht (Art. 4) und Transparenzpflichten - die höchsten Bußgeldrahmen betreffen verbotene Praktiken, nicht den alltäglichen Tool-Einsatz.
- EU-Hosting / Datenresidenz
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EU-Hosting bzw. Datenresidenz bedeutet, dass Verarbeitung und Speicherung von Daten nachweislich auf Servern innerhalb der Europäischen Union stattfinden.
Für DSGVO-konformen KI-Einsatz ist der reale Verarbeitungsort entscheidend - ein deutsches Impressum garantiert keine europäische Infrastruktur. Die großen Modellanbieter bieten inzwischen EU-Regionen an; bei SaaS-Tools solltest du gezielt nachfragen, welches Modell im Hintergrund läuft und wo.
- GAEB
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GAEB ist der deutsche Standard für den digitalen Austausch von Leistungsverzeichnissen im Bauwesen - Auftraggeber und Betriebe tauschen Ausschreibungen und Angebote in einem einheitlichen Dateiformat.
Öffentliche und größere private Auftraggeber verschicken Leistungsverzeichnisse als GAEB-Datei. In der KI-gestützten Angebotserstellung ist gerade die Zuordnung dieser standardisierten Positionen zum eigenen Artikelstamm der Schritt, der am meisten Zeit spart.
- KI-Kompetenzpflicht (Art. 4 KI-VO)
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Die KI-Kompetenzpflicht nach Artikel 4 der KI-Verordnung verpflichtet Unternehmen, sicherzustellen, dass alle Personen, die mit KI-Systemen arbeiten, über ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz verfügen.
Sie gilt seit dem 2. Februar 2025 und trifft jedes Unternehmen, das KI einsetzt - schon die reine Nutzung von ChatGPT genügt. Vorgeschrieben ist kein bestimmtes Zertifikat, sondern rollengerechtes Wissen plus ein Nachweis, dass die Kompetenz sichergestellt wurde.
- TI-Anbindung (Telematikinfrastruktur)
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Die Telematikinfrastruktur (TI) ist das gesicherte digitale Netz des deutschen Gesundheitswesens. Die TI-Anbindung verbindet eine Praxis mit diesem Netz - für Heilmittelerbringer wie Physiotherapie-Praxen wird sie zum 1. Oktober 2027 verpflichtend.
Die Anbindung erfolgt entweder klassisch über einen Hardware-Konnektor oder als TI-as-a-Service über die Praxissoftware. Weil die Pflicht ohnehin ansteht, ist die TI-Bereitschaft heute das zentrale Auswahlkriterium bei jeder Software-Entscheidung im Heilmittelbereich.
Entwicklung & SaaS
- API (Programmierschnittstelle)
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Eine API (Application Programming Interface) ist eine definierte Schnittstelle, über die Softwaresysteme miteinander kommunizieren und Daten oder Funktionen austauschen.
APIs sind die Grundlage jeder Integration - ohne sie bleiben Tools isolierte Inseln. Wie offen und gut dokumentiert die APIs deiner Systeme sind, entscheidet maßgeblich darüber, wie aufwändig Automatisierung und Individualentwicklung werden.
- Core Web Vitals
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Core Web Vitals sind eine Reihe von Google-Messwerten für die Nutzererfahrung einer Website - vor allem Ladegeschwindigkeit (LCP), Reaktionsfähigkeit (INP) und visuelle Stabilität (CLS).
Sie fließen als Rankingfaktor in die Google-Suche ein und beeinflussen direkt Absprungrate und Conversion. Gute Werte sind kein Selbstzweck, sondern messbarer Ausdruck einer technisch sauber gebauten Seite.
- Headless CMS
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Ein Headless CMS ist ein Content-Management-System, das Inhalte nur verwaltet und über eine Schnittstelle (API) bereitstellt, aber die Darstellung dem Frontend überlässt - im Gegensatz zu monolithischen Systemen wie klassischem WordPress.
Der Ansatz entkoppelt Inhalt von Design und erlaubt es, dieselben Inhalte auf Website, App und weiteren Kanälen auszuspielen. Für einfache Websites ist das Overkill; seine Stärke spielt Headless bei mehreren Kanälen und developer-getriebenen Projekten aus.
- MVP (Minimum Viable Product)
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Ein Minimum Viable Product (MVP) ist die kleinste funktionsfähige Version eines Produkts, die den Kernnutzen liefert und mit der sich am echten Markt lernen lässt, ohne vorher alles auszubauen.
Ziel ist nicht ein abgespecktes Produkt, sondern schnelles, validiertes Lernen: Was brauchen Nutzer wirklich? Ein guter MVP-Zuschnitt spart Monate an Entwicklung, weil er teure Annahmen früh widerlegt, statt sie fertig zu bauen.
- Retainer
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Ein Retainer ist eine laufende Vereinbarung, bei der ein Dienstleister gegen ein regelmäßiges Honorar dauerhaft Betreuung, Weiterentwicklung und Support bereitstellt - statt nur ein einmaliges Projekt abzuliefern.
Software ist mit dem Go-live nicht fertig: Sie braucht Pflege, Anpassung und Weiterentwicklung. Ein Retainer sichert diese Kontinuität und behandelt Software als Investition mit laufender Betreuung, nicht als abgeschlossenen Auftrag.
- SaaS (Software as a Service)
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SaaS (Software as a Service) bezeichnet Software, die als laufender Onlinedienst über den Browser genutzt und meist im Abo bezahlt wird, statt sie einmalig zu kaufen und lokal zu installieren.
Vorteile sind schneller Start, automatische Updates und planbare Kosten. Die Kehrseite sind Abhängigkeit vom Anbieter und Datenfluss durch dessen Infrastruktur - bei individuellen Anforderungen kann eine eigene SaaS-Plattform langfristig günstiger und flexibler sein.
- SIP-Trunk
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Ein SIP-Trunk ist eine virtuelle Telefonleitung über das Internet, die eine Telefonanlage oder Software mit dem öffentlichen Telefonnetz verbindet.
Für einen KI-Telefonassistenten ist der SIP-Trunk die technische Brücke zwischen echten Anrufen und dem Sprachmodell. Über ihn hängt der Voice Agent als Nebenstelle im bestehenden Telefonsystem, ohne dass die vorhandene Rufnummer aufgegeben werden muss.
Praxis- & Branchensoftware
- GKV-Abrechnung
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Die GKV-Abrechnung ist die Abrechnung erbrachter Leistungen mit den gesetzlichen Krankenkassen nach den Regeln des Fünften Sozialgesetzbuchs (SGB V) - im Heilmittelbereich meist elektronisch per DTA-Verfahren.
Fehlerhafte Abrechnungen führen zu Absetzungen und damit zu direktem Umsatzverlust. Eine automatisierte Prüfung der Verordnungen vor dem Versand ist deshalb einer der stärksten Hebel, die eine gute Praxissoftware bietet.
- Praxissoftware
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Praxissoftware ist eine Verwaltungslösung für Gesundheitsbetriebe wie Physiotherapie-Praxen, die Terminplanung, Patientendokumentation, Abrechnung und - zunehmend verpflichtend - die TI-Anbindung in einem System bündelt.
Die Auswahl entscheidet sich selten an der Funktionsliste, sondern an TI-Bereitschaft, GKV-Abrechnung und den tatsächlichen Gesamtkosten über mehrere Jahre. Ein unpassendes System bindet die Praxis oft jahrelang an Abläufe, die nicht mitwachsen.
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