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Webseite für Hotel: Portale, Kosten & ROI im Vergleich
Webentwicklung · 14 min

Webseite für Hotel: Portale, Kosten & ROI im Vergleich

Welche Webseite für Hotels lohnt sich 2026? Vergleich von Booking.com, ehotel & Direktbuchung — mit ROI-Rechner, Kostentabellen und Praxis-Tipps.

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Simon

alloq.digital

Webseite für Hotel: Portale, Kosten & ROI im Vergleich

Du zahlst 18 % Provision pro Buchung an Booking.com — und fragst dich, warum am Monatsende so wenig übrig bleibt. Gleichzeitig klicken sich deine potenziellen Gäste durch fünf Portale, vergleichen Preise und landen am Ende doch wieder beim günstigsten Anbieter. Das Problem: Weder du als Hotelier noch dein Gast profitiert wirklich davon, dass ein Dritter zwischen euch steht.

Diese Provision frisst deine Marge. Und dein Gast? Der zahlt oft mehr, als er müsste. Denn die Bestpreis-Garantie vieler Hotels gilt nur auf der eigenen Seite. Wer das nicht weiß, verschenkt bares Geld — auf beiden Seiten der Buchung.

Dieser Leitfaden zeigt dir beides: Welche Buchungsportale 2026 für Reisende tatsächlich den besten Deal liefern — und warum eine professionelle Webseite für Hotel-Betreiber der stärkste Hebel für mehr Direktbuchungen, bessere Margen und echte Gästebindung ist. Du bekommst konkrete Vergleiche, Zahlen und eine klare Entscheidungshilfe.

Key Takeaways

  • Provisionsfreie Buchungen: Eine professionelle Webseite für Hotel-Betreiber ist 2026 der entscheidende Faktor für mehr Direktbuchungen und höhere Margen.
  • Portal-Vergleich: Testsieger bei Portalen sind Booking.com (Auswahl) und ehotel (Preis).
  • Bestpreis-Garantie: Direktbuchungen sparen Gästen oft bis zu 15 % durch exklusive Konditionen auf der Hotel-Website.
  • Technische Performance: Schnelle Ladezeiten (< 2 Sek.) und Mobile-First-Design sind Pflicht für eine hohe Conversion-Rate.
  • Kanal-Mix: Portale bleiben als Marketing-Kanal sinnvoll, ersetzen aber keine eigene digitale Präsenz.

Buchungsplattformen vs. Direktbuchung

Flussdiagramm: Drei Buchungswege — OTA-Portal, Metasuche und Direktbuchung mit Provisionsvergleich Drei Wege zur Hotelbuchung: Während OTAs bis zu 20 % Provision kassieren, bleibt bei Direktbuchungen die volle Marge beim Hotel.

Eine Webseite für Hotel-Buchungen kann vieles sein: ein Portal wie Booking.com, eine Metasuchmaschine wie Trivago — oder die eigene Hotel-Website mit direktem Buchungssystem. Für Reisende geht es um den besten Preis. Für Hoteliers um die Frage, wie viel Marge bei jeder Buchung übrig bleibt.

Laut dem Aktueller DEHOGA-Branchenreport 2024 ist der Anteil der Direktbuchungen über hoteleigene Webseiten in Deutschland zuletzt auf 15,1 % gestiegen (2024). Das zeigt: Die Tendenz geht nach oben — aber der Großteil läuft noch über Drittanbieter. Wer als Hotelier versteht, wie die verschiedenen Kanäle funktionieren, kann gezielt gegensteuern.

Die folgenden Abschnitte zeigen dir, welche Portale für Gäste tatsächlich den besten Deal bieten, warum Direktbuchungen fast immer günstiger sind und wie Metasuchmaschinen in dieses Gefüge passen.

Top-Portale im Vergleich: Wer bietet den besten Deal?

Vergleichstabelle: Booking.com, Google Hotels, ehotel und Expedia nach fünf Kriterien bewertet Portal-Vergleich 2026: Booking.com punktet bei Auswahl und Treueprogramm, ehotel bei Preis und Transparenz — kein Portal führt in allen Kategorien.

Beim Hotel-Preisvergleich zählen für Reisende drei Faktoren: Preis, Flexibilität und Transparenz. Jedes Portal setzt hier andere Schwerpunkte. Das Genius-Loyalitätsprogramm von Booking.com belohnt etwa Stammkunden mit Rabatten von 10–20 %, während Google Hotels alle Endpreise inklusive Steuern anzeigt.

Aktuelle Rankings und Testberichte bestätigen, dass kein Portal in allen Kategorien führt. Hier ein Überblick:

KriteriumBooking.comGoogle HotelsehotelExpedia
AuswahlSehr groß (weltweit)Aggregiert alle AnbieterFokus auf DeutschlandGroß (inkl. Pakete)
PreistransparenzMittel (Gebühren variieren)Hoch (inkl. Steuern)Hoch (Bestpreis-Fokus)Mittel
TreueprogrammGenius (10–20 % Rabatt)KeinesKeinesOne Key (Punkte)
StornierungOft kostenlosAbhängig vom AnbieterVariiertOft kostenlos
Provision (für Hotels)15–20 %Klickbasiert (CPC)~12 %15–25 %

Für Gäste gilt: Wer Flexibilität sucht, fährt mit Booking.com oft gut. Für den reinen Preisvergleich lohnt sich Google Hotels als Startpunkt. Und wer innerhalb Deutschlands bucht, findet bei ehotel häufig attraktive Konditionen.

Für eine individuelle Einschätzung deiner Kanal-Strategie kann eine strategische Technologie-Beratung sinnvoll sein.

Warum Direktbuchung oft günstiger ist

Infografik: Vier Vorteile der Direktbuchung — Marge, Datenhoheit, Kundenbindung und Preiskontrolle Direktbuchungen sparen Hotels 15–20 % Provision pro Buchung und liefern vier strategische Vorteile gegenüber Portal-Abhängigkeit.

Viele Reisende wissen es nicht: Die Bestpreis-Garantie auf der hoteleigenen Website schlägt in vielen Fällen den Portal-Preis. Der Grund ist einfach. Hotels zahlen auf Portalen wie Booking.com zwischen 15 und 20 % Provision pro Buchung. Ein Teil dieser Marge lässt sich direkt an den Gast weitergeben — als Rabatt, Upgrade oder Zusatzleistung.

Für Hoteliers bedeutet jede Direktbuchung:

  • Mehr Marge: 15–20 % weniger Kosten pro Buchung
  • Datenhoheit: Du kennst deinen Gast und kannst direkt kommunizieren
  • Kundenbindung: Newsletter, Treueprogramme und Wiederbuchungen werden möglich
  • Preiskontrolle: Keine Rate-Parity-Zwänge durch Portal-Verträge

Die Rolle der Metasuchmaschinen wie Trivago oder Google Hotels ist dabei doppelt: Sie helfen Gästen beim Preisvergleich — und sie können Hotels Traffic auf die eigene Seite bringen. Wer seine Webseite für Hotels als Buchungsziel in diesen Metasuchmaschinen hinterlegt, nutzt deren Reichweite, ohne die volle Portal-Provision zu zahlen.

Entscheidend ist, dass deine Website technisch und visuell mithalten kann. Eine professionelle Webentwicklung für Hotels stellt sicher, dass der Buchungsprozess reibungslos funktioniert — vom Smartphone bis zum Desktop.

Das Geheimnis der Metasuchmaschinen (Trivago & Co.)

Flussdiagramm: Wie Metasuchmaschinen Preise von Portalen und Hotel-Websites aggregieren und vergleichen Metasuchmaschinen wie Trivago zeigen Preise aller Anbieter — inklusive der Hotel-Website. Bei Direktbuchung spart der Gast oft 10–15 %.

Metasuchmaschinen sind keine Buchungsportale. Sie verkaufen keine Zimmer. Was sie tun: Sie aggregieren Preise verschiedener Anbieter und zeigen dem Nutzer, wo es am günstigsten ist. Trivago, Google Hotels und Kayak funktionieren nach diesem Prinzip.

Für Hoteliers liegt hier eine Chance. Du kannst deine eigene Website als Buchungsoption in diesen Metasuchmaschinen listen lassen. Der Gast sieht dann: „Direkt beim Hotel — 89 € statt 102 € bei Booking.com.” Das Modell basiert meist auf Klickkosten (CPC), nicht auf Provisionen. Der Unterschied kann bei einer Buchung von 300 € leicht 30–40 € ausmachen.

Die Voraussetzung: Dein Online-Buchungssystem muss kompatibel sein und Echtzeitpreise liefern. Ohne technische Integration bleibt dieser Kanal verschlossen.

Erstellung & Technik von Hotel-Websites

Technische Architektur einer Hotel-Website: Buchungssystem, PMS, Channel Manager und Performance-Metriken Die technische Basis entscheidet: Buchungssystem, PMS-Integration und Ladezeiten unter 2 Sekunden sind Pflicht für conversion-starke Hotel-Websites.

Ob eine eigene Webseite für dein Hotel einen messbaren Unterschied macht, hängt weniger vom Design ab als von der Technik dahinter. Ladezeit, mobiles Buchungserlebnis und die Integration eines Buchungssystems entscheiden darüber, ob ein Besucher bucht oder abspringt. Laut SiteMinder Hotel Booking Trends generierten Hotel-Webseiten 2024 durchschnittlich 476 € pro Buchung — ein Wert, der deutlich über dem Durchschnitt vieler Portal-Buchungen liegt.

Die Frage ist nicht, ob du eine Website brauchst. Die Frage ist, wie du sie baust.

Baukasten vs. Agentur: Was lohnt sich wirklich?

Vergleich Baukasten vs. Individuallösung für Hotel-Websites mit Kosten, Ladezeiten and Flexibilität Baukasten oder Agentur? Unter 15 Zimmer reicht oft ein Baukasten — ab 15+ Zimmer rechnet sich die individuelle Lösung über drei Jahre.

Die Entscheidung zwischen Baukasten (Wix, Jimdo) und einer individuellen Lösung (WordPress, Headless CMS) hängt von deinem Online-Buchungssystem und deinen Wachstumsplänen ab. Beide Wege haben klare Vor- und Nachteile:

KriteriumBaukasten (Wix, Jimdo)Agentur/Individuell (WordPress, Headless)
Einstiegskosten150–400 €/Jahr3.000–15.000 € einmalig
Kosten über 3 Jahre~1.200 €~5.000–8.000 € (inkl. Wartung)
FlexibilitätBegrenzt (Templates)Vollständig anpassbar
LadezeitMittel (3–5 Sek.)Schnell (< 2 Sek. möglich)
BuchungsintegrationBasis-PluginsVolle API-Anbindung (PMS, Channel Manager)
SEO-KontrolleEingeschränktVollständig
SkalierungSchwierig ab 20+ ZimmerProblemlos

Faustregel: Ein Boutique-Hotel mit unter 15 Zimmern kann mit einem Baukasten starten. Sobald du Channel Manager, PMS-Integration oder mehrsprachige Inhalte brauchst, zahlt sich eine individuelle Lösung aus. Über drei Jahre gerechnet sinkt der Kostenunterschied deutlich — während der Performance-Vorteil bleibt.

Für die technische Basis für leistungsstarke Websites lohnt sich ein Blick auf die Anforderungen deines spezifischen Betriebs. Wie die folgende Grafik zum ROI-Rechner zeigt, wird das Sparpotenzial deutlich.

ROI-Rechner-Infografik: Provisionskosten vs. Direktbuchungs-Ersparnis mit Amortisations-Timeline ROI-Rechner Direktbuchung: Bei 30 Zimmern und 500 Buchungen pro Jahr spart die eigene Hotel-Website rund 2.160 € jährlich — Amortisation in unter 2 Jahren.

Die 30-Minuten-Response-Garantie: Speed als Wettbewerbsvorteil

Geschwindigkeit entscheidet auf zwei Ebenen: Ladezeit der Seite und Reaktionszeit auf Anfragen. Beides beeinflusst die Conversion direkt. Studien zeigen, dass mobiloptimierte Websites mit Ladezeiten unter 2 Sekunden bis zu 36 % höhere Buchungschancen erzielen als langsamere Alternativen.

Was das konkret bedeutet:

  • Buchungsbuttons müssen oberhalb des sichtbaren Bereichs liegen — ohne Scrollen
  • Die gesamte Buchungsstrecke sollte in unter 3 Klicks abgeschlossen sein
  • Anfragen per Chat oder Kontaktformular brauchen eine Antwort innerhalb von 30 Minuten

Viele Hotels verlieren Gäste nicht am Preis, sondern an der Wartezeit. Ein Gast, der um 21 Uhr eine Anfrage stellt und erst am nächsten Morgen eine Antwort bekommt, hat längst woanders gebucht. KI-gestützte Chatbots können hier helfen: Sie beantworten Standardfragen sofort und leiten komplexe Anfragen an das Team weiter.

Das Ergebnis: Deine mobiloptimierte Website wird zum schnellsten Buchungskanal — schneller als jedes Portal.

ROI-Rechner: Wann sich eine eigene Website amortisiert

ROI-Rechner: Hotel mit 30 Zimmern spart 2.160 Euro jährlich durch 20 Prozent Direktbuchungsanteil Rechenbeispiel: Ein 30-Zimmer-Hotel spart bei 20 % Direktbuchungsanteil rund 2.160 € pro Jahr — die Website amortisiert sich in 18–24 Monaten.

Die Rechnung ist simpel. Nehmen wir ein Hotel mit 30 Zimmern und einer durchschnittlichen Buchung von 120 €. Bei 500 Buchungen pro Jahr über Portale mit 18 % Provision zahlst du 10.800 € an Vermittlungsgebühren.

Gelingt es dir, nur 20 % dieser Buchungen auf die eigene Webseite für dein Hotel umzuleiten (100 Buchungen), sparst du rund 2.160 € pro Jahr. Eine professionelle Website amortisiert sich damit innerhalb von 18–24 Monaten. Ab dem dritten Jahr ist jede Direktbuchung reiner Gewinn gegenüber dem Portal-Modell.

Die entscheidenden Variablen:

  • Durchschnittlicher Buchungswert: Je höher, desto schneller der ROI
  • Portal-Provisionsrate: 15–25 % je nach Plattform
  • Konversionsrate der eigenen Seite: Hier trennt sich gute Technik von schlechter

Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Hotels

SEO-Strategie-Pyramide für Hotels: Technische Basis, Local SEO und Content-Strategie in drei Ebenen Hotel-SEO funktioniert in drei Schichten: Technische Basis, Local SEO mit Google Business Profil und Content-Strategie mit Long-Tail-Keywords.

Deine Website steht. Das Buchungssystem läuft. Aber niemand findet dich bei Google? Dann fehlt der dritte Baustein: Sichtbarkeit. Ohne gezielte SEO-Arbeit bleibt deine Seite unsichtbar — und die Portale dominieren weiter die Suchergebnisse.

Sichtbarkeit jenseits der großen Portale

Gegen Booking.com auf generische Keywords wie „Hotel Berlin” zu ranken, ist unrealistisch. Das musst du auch nicht. Dein Hebel liegt bei spezifischen Suchbegriffen. „Romantisches Hotel mit Whirlpool Tirol” oder „Familienhotel mit Halbpension Ostsee” — solche Long-Tail-Keywords haben weniger Wettbewerb und höhere Buchungsabsicht.

Technisch muss die Basis stimmen. Core Web Vitals (Ladezeit, Interaktivität, visuelle Stabilität) sind direkte Ranking-Faktoren. Eine Seite, die auf dem Smartphone in 4 Sekunden lädt, verliert gegen eine, die in 1,5 Sekunden steht. Die technische SEO-Optimierung bildet das Fundament für jede weitere Maßnahme.

Wie OMR Reviews zeigt, spielt E-E-A-T (Erfahrung, Expertise, Autorität, Vertrauenswürdigkeit) eine wachsende Rolle für das Ranking. Für Hotels bedeutet das: Echte Gästebewertungen, Fotos aus dem eigenen Haus und lokale Expertise auf der Website stärken deine Position bei Google.

Google Maps & Local SEO: Dein wichtigster Kanal

Local-SEO-Checkliste für Hotels: Google Business Profil optimieren in vier Schritten Local SEO ist Pflicht: Über 60 % aller Hotel-Suchen haben lokalen Bezug — ein optimiertes Google Business Profil ist der wichtigste Kanal.

Für Hotels ist Local SEO kein Bonus — es ist Pflicht. Über 60 % aller Hotel-Suchen haben einen lokalen Bezug. Dein Google Business Profil ist dabei das Schaufenster: Fotos, Öffnungszeiten, Bewertungen und ein direkter Link zur Buchung.

Was du tun kannst:

  • Google Business Profil vollständig ausfüllen (Kategorie, Beschreibung, Fotos, FAQ)
  • Bewertungen aktiv managen: Auf jede Bewertung antworten — positiv wie negativ
  • Lokale Keywords auf der Website verwenden (Stadtteil, Region, Sehenswürdigkeiten)
  • Strukturierte Daten (Schema.org) einbinden, damit Google Preise und Verfügbarkeit direkt anzeigen kann

Ein gut gepflegtes Google-Profil kann mehr qualifizierten Traffic liefern als manches Portal — ohne Provision.

Content-Strategie für Hoteliers: Mehr als nur schöne Bilder

Bilder verkaufen Zimmer. Aber Content verkauft Aufenthalte. Ein Blog mit lokalen Reisetipps, Veranstaltungshinweisen oder saisonalen Angeboten bringt mehrere Vorteile:

  • Organischer Traffic durch informelle Suchbegriffe
  • Verweildauer auf der Seite steigt — ein positives Ranking-Signal
  • Verlinkungspotenzial durch nützliche Inhalte, die andere Seiten teilen

Beispiel: Ein Artikel „Die 10 besten Wanderrouten ab unserem Hotel” zieht genau die Zielgruppe an, die du haben willst — aktive Reisende mit konkretem Interesse an deiner Region.

Daten aus verschiedenen Quellen stützen diese Empfehlungen. Der DEHOGA-Branchenreport dokumentiert den steigenden Trend bei Direktbuchungen (15,1 % Anteil 2024), während SiteMinder mit Daten von über 115.000 Hotels den durchschnittlichen Buchungswert von 476 € pro direkter Buchung belegt.

Nach Einschätzung von Simon, Technischer Partner für SaaS-Gründer, liegt der Hebel für die meisten Hotels nicht in mehr Marketing-Budget, sondern in der technischen Optimierung des Buchungsprozesses. Wer die Ladezeit halbiert und den Checkout auf drei Schritte reduziert, sieht oft innerhalb von Wochen messbare Ergebnisse.

Diese konkreten Zahlen helfen dir, eine fundierte Entscheidung zu treffen — statt dich auf vage Versprechen von Portal-Anbietern zu verlassen. Du kannst den ROI deiner eigenen Website berechnen, Provisionskosten gegenüberstellen und gezielt investieren.

Wann sich Portale lohnen: Grenzen der eigenen Webseite

Kanalstrategie-Diagramm: Von Portal-Dominanz über Übergangsphase zur eigenen Website als Hauptkanal Portale sind kein Feind, sondern ein Kanal: In der Aufbauphase liefern sie Reichweite — das Ziel ist die schrittweise Verlagerung zu Direktbuchungen.

Der Billboard-Effekt: Portale als Marketing-Tool nutzen

Eine eigene Website hat einen klaren Nachteil: Sie startet mit null Reichweite. Kein Gast, der dein Hotel nicht kennt, wird deinen Domainnamen in die Suchleiste tippen. Genau hier haben OTAs wie Booking.com oder Expedia ihre Stärke.

Der sogenannte Billboard-Effekt beschreibt ein Phänomen, das die DISQ-Studie zu Hotelportalen 2026 bestätigt: Gäste finden ein Hotel auf einem Portal, googeln dann den Namen und buchen direkt auf der Hotel-Website. Das Portal fungiert als Schaufenster — die Buchung findet woanders statt.

Das bedeutet: OTAs sind nicht der Feind. Sie sind ein Kanal. Die Strategie lautet:

  • Nutze Portale für Sichtbarkeit bei neuen Gästen, die dich noch nicht kennen
  • Hole Erstkunden ins eigene System durch bessere Konditionen bei Direktbuchung
  • Investiere in Stammgäste durch E-Mail-Marketing und Treueprogramme auf deiner eigenen Seite

Ehrlich betrachtet: Ein Hotel mit 10 Zimmern in einer unbekannten Region braucht die Reichweite der Portale. Die eigene Website wird zum Hauptkanal, sobald ein solider Gästestamm aufgebaut ist — nicht vorher.

Wann du einen Profi brauchst

Nicht jedes Hotel kommt mit einem Baukasten oder WordPress-Template aus. Wenn du komplexe Anforderungen hast — MICE-Buchungen (Meetings, Incentives, Conventions), Wellness-Planer mit Echtzeitverfügbarkeit oder mehrsprachige Websites mit dynamischer Preisanzeige — reicht ein Standardtool nicht.

In diesen Fällen lohnt sich eine unabhängige Beratung zur Technologie-Auswahl, die deine Anforderungen objektiv bewertet und die passende Lösung empfiehlt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist die beste Seite für Hotels?

Als Gesamtsieger für Reisende gilt 2026 oft Booking.com aufgrund der riesigen Auswahl und des Genius-Programms. Für den reinen Preisvergleich bietet ehotel häufig attraktive Konditionen, während Google Travel durch maximale Transparenz bei Steuern überzeugt. Wer flexibel bleiben will, profitiert bei Booking.com oft von kostenlosen Stornierungsoptionen. Allerdings lohnt sich fast immer ein Blick auf die Webseite für Hotel-Direktbuchungen, um Bestpreise zu prüfen.

Welche Hotelportale sind die besten?

Zu den stärksten Portalen zählen Booking.com, Expedia und Hotels.com. Booking.com überzeugt durch Verfügbarkeit, Expedia durch das „One Key”-Programm und Hotels.com durch das Sammeln von Freinächten. Für die erste Recherche eignen sich Metasuchmaschinen wie Trivago, um einen Marktüberblick zu erhalten. Jedes Portal hat Stärken, abhängig davon, ob Preis, Treuepunkte oder Flexibilität im Fokus stehen.

Warum ist Agoda so günstig?

Agoda ist oft so günstig, weil es aggressive Preisstrategien und spezielle Kontingente für den asiatischen Markt nutzt. Zudem arbeitet die Plattform häufig mit dem „Merchant Model”, bei dem sie Zimmer im Voraus kauft. Die niedrigen Preise gehen manchmal mit eingeschränkten Stornierungsbedingungen oder Kundenservice-Optionen einher. Es empfiehlt sich, die Konditionen vor der Buchung genau zu prüfen.

Was ist besser als Trivago?

Google Hotels gilt oft als stärkere Alternative zu Trivago, da es Preise transparenter inklusive aller Steuern anzeigt. Auch Kayak oder Momondo bieten starke Vergleichsfunktionen, besonders in Kombination mit Flugbuchungen. Der direkte Besuch der Hotel-Website kann „besser” als jeder Vergleich, da hier keine Vermittlungsgebühren anfallen. Für den schnellen Preis-Check bleibt Trivago jedoch ein solider Standard.

Wie heißt das Vergleichsportal für Hotels?

Das bekannteste reine Vergleichsportal für Hotels ist Trivago. Es durchsucht hunderte Buchungsseiten gleichzeitig, um den besten Preis zu finden. Auch TripAdvisor, Google Hotels und Kayak fungieren als sogenannte Metasuchmaschinen. Diese Seiten verkaufen selbst keine Zimmer, sondern leiten zur Buchung an Anbieter wie Booking.com oder das Hotel direkt weiter.

Fazit

Eine eigene Webseite für Hotel-Betreiber ist 2026 kein Luxus, sondern das Fundament für wirtschaftliche Unabhängigkeit. Wer Provisionen von 15–20 % pro Buchung spart und gleichzeitig die Beziehung zum Gast in der eigenen Hand behält, baut ein nachhaltigeres Geschäftsmodell.

Der Schlüssel liegt in drei Faktoren: Speed (Ladezeiten unter 2 Sekunden), Mobile-First-Design und klare Anreize für Direktbuchungen — sei es durch eine Bestpreis-Garantie, Zimmer-Upgrades oder exklusive Pakete. Wer diese Elemente kombiniert, kann gegen die großen Portale nicht nur mithalten, sondern profitabler arbeiten.

Starte mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme: Wie schnell lädt deine Seite? Wie viele Klicks braucht ein Gast bis zur Buchung? Und wie viel Provision zahlst du gerade pro Monat? Die Antworten auf diese Fragen zeigen dir, wo dein größter Hebel liegt.

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Simon

Founder & Lead Developer, alloq.digital

Spezialisiert auf SaaS-Plattformen, Webentwicklung und KI-Automatisierung. Baut seit Jahren digitale Produkte, die Unternehmen voranbringen.

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