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Best Headless CMS: Vergleich, TCO & Testsieger 2026
SaaS-Entwicklung · 15 min

Best Headless CMS: Vergleich, TCO & Testsieger 2026

Welches ist das beste Headless CMS 2026? Ehrlicher Vergleich von Strapi, Sanity, Contentful & Co. – inkl. TCO-Analyse und Anti-Headless-Kompass. Jetzt entscheiden.

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Simon

alloq.digital

Best Headless CMS: Vergleich, TCO & Testsieger 2026

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Du stehst vor einem neuen Projekt und die Frage brennt: Welches Headless CMS passt zu deinem Tech-Stack, deinem Budget und deinem Team? Die Auswahl an Plattformen hat sich 2026 verdoppelt – und mit ihr die Verwirrung. Strapi, Sanity, Contentful, Payload: Jede Lösung verspricht das Beste. Doch die Wahrheit ist komplexer.

Die falsche Wahl kostet dich nicht nur Lizenzgebühren. Sie kostet dich Monate an Entwicklungszeit, frustrierte Redakteure und im schlimmsten Fall einen teuren Plattformwechsel. Viele Vergleiche im Netz listen Features auf, ohne die tatsächlichen Gesamtkosten oder technischen Trade-offs zu benennen. Genau das ändern wir hier.

Dieser Vergleich liefert dir einen Headless-Realitätscheck 2026. Du bekommst keine oberflächliche Feature-Liste, sondern eine ehrliche TCO-Analyse, eine klare Unterscheidung zwischen Allroundern und Spezialisten – und einen Anti-Headless-Kompass, der dir sagt, wann ein monolithisches CMS die bessere Wahl ist.


Key Takeaway

Das best headless cms für dein Projekt hängt 2026 primär von deinem Tech-Stack, deinem Budget und deiner Teamgröße ab. Pauschale Empfehlungen führen in die Irre.

  • Enterprise-Teams wählen Contentful oder Sanity für maximale Skalierbarkeit und Real-time Collaboration
  • Für Self-Hosting und volle Datenkontrolle sind Strapi und Directus die führenden Open-Source-Optionen
  • Freelancer und MVP-Teams profitieren von großzügigen Free-Tiers moderner SaaS-Lösungen
  • Die Total Cost of Ownership (TCO) über 3 Jahre ist entscheidender als der Einstiegspreis
  • Nicht jedes Projekt braucht Headless – ein monolithisches CMS kann die bessere Wahl sein

Autor & Expertenprüfung

📝 Written by: Content Team ✅ Reviewed by: Simon, Founder & Full-Stack Developer 📅 Last updated: 18 February 2026


Transparenz-Hinweis

ℹ️ Transparenz-Hinweis

Dieser Artikel untersucht das Thema Headless CMS basierend auf technischer Recherche und professioneller Analyse. Einige Links in diesem Artikel können zu unseren Produkten oder Dienstleistungen führen. Alle Informationen wurden von Simon geprüft und verifiziert. Unser Ziel ist es, dir präzise und hilfreiche Informationen für deine Entscheidung zu liefern.


Der ultimative Headless-CMS-Vergleich 2026

Drei-Kategorien-Übersicht: Enterprise-Allrounder, Open-Source-Lösungen und Framework-Spezialisten im Headless-CMS-Markt Der Headless-CMS-Markt 2026 teilt sich in drei klare Kategorien – die richtige Wahl hängt von deinem Projekttyp ab.

Das best headless cms 2025 existiert nicht als pauschale Antwort – es hängt davon ab, ob du ein Enterprise-Projekt, ein MVP oder eine Developer-first-Plattform baust. Der Markt teilt sich 2026 klar in drei Kategorie: Allrounder für Enterprise-Teams, Open-Source-Lösungen für Self-Hosting und Spezialisten mit Fokus auf bestimmte Frameworks. Diese Unterscheidung ignorieren die meisten Vergleiche, obwohl sie der wichtigste Entscheidungsfaktor ist.

Laut Storyblok CMS Statistics berichten 69 % der Unternehmen im Jahr 2025 von einer verbesserten Time-to-Market nach dem Wechsel auf ein Headless CMS. Dieser Vorteil entfaltet sich allerdings nur, wenn die Plattformwahl zum Anwendungsfall passt. Ein Überblick der drei Kategorien schafft Klarheit.

Die Marktführer: Contentful & Sanity (Enterprise & Allrounder)

Vergleichskarten von Contentful und Sanity mit ihren wichtigsten Enterprise-Eigenschaften und Preismodellen Contentful setzt auf Stabilität und Ökosystem, Sanity auf Flexibilität und GROQ – beide dominieren den Enterprise-Markt.

Contentful und Sanity haben sich seit 2021 als Standard im Enterprise-Bereich etabliert. Beide Plattformen bieten verwaltete Infrastruktur, native Real-time Collaboration und umfangreiche API-Ökosysteme. Für Teams mit komplexen redaktionellen Workflows und mehreren Content-Kanälen sind sie eine verlässliche Wahl.

Laut den G2 Rankings 2026 gehören beide Plattformen zu den Top 5 der am besten bewerteten Headless-CMS-Lösungen. Die folgende Vergleichstabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede:

MerkmalContentfulSanity
HostingVollständig verwaltet (SaaS)Vollständig verwaltet (SaaS)
Content-ModellStrukturiert, fest definiertFlexibel, benutzerdefiniert (GROQ)
Real-time CollaborationJa (Standard)Ja (nativ, granular)
PreismodellAb ~300 $/Monat (Team)Pay-as-you-go
StärkeStabilität, großes ÖkosystemFlexibilität, Developer Experience

Für einen Vergleich zu traditionellen CMS lohnt ein Blick auf die grundlegenden Architekturunterschiede.

Doch nicht jedes Projekt benötigt eine Enterprise-SaaS-Lösung.

Open-Source-Favoriten: Strapi & Directus (Self-Hosting & Kontrolle)

Architekturvergleich von Strapi als API-Framework und Directus als Datenbank-Wrapper für Self-Hosting Strapi baut das Datenmodell von Grund auf, Directus setzt auf bestehende SQL-Datenbanken – zwei grundverschiedene Ansätze.

Strapi war schon 2019 ein Favorit in der Open-Source-Community und hat seitdem kontinuierlich an Funktionalität gewonnen. Directus verfolgt einen anderen Ansatz: Statt ein eigenes Datenmodell aufzubauen, setzt es direkt auf bestehende SQL-Datenbanken auf. Beide Plattformen geben dir volle Kontrolle über Code, Daten und Infrastruktur.

Der entscheidende Vorteil von Self-Hosting liegt in der Datensouveränität. Du bestimmst, wo deine Daten liegen – relevant für DSGVO-Konformität und Compliance-Anforderungen. Die Kehrseite: Du übernimmst auch Verantwortung für Updates, Sicherheit und Server-Wartung. Mehr zu den Vorteilen von Self-Hosting findest du in unserem Analytics-Guide.

Spezialisten für Next.js: Payload & Prismic (Developer Experience)

Integrationsdiagramm von Payload CMS und Prismic als spezialisierte Next.js-Headless-CMS-Lösungen Payload und Prismic sind für Next.js optimiert – ideal für developer-first-Teams, die Framework-native Lösungen bevorzugen.

Seit 2020 hat sich eine dritte Kategorie etabliert: Headless-CMS-Lösungen, die speziell für bestimmte Frameworks optimiert sind. Payload CMS ist vollständig in TypeScript geschrieben und lässt sich nativ in Next.js-Projekte integrieren. Prismic bietet mit seinem Slice-Konzept eine komponentenbasierte Content-Architektur, die sich nahtlos in moderne Frontend-Frameworks einfügt.

Für developer-first-Teams, die bereits auf Next.js setzen, kann ein spezialisiertes CMS die Entwicklungszeit deutlich verkürzen. Die SEO-Vorteile moderner Stacks spielen dabei ebenfalls eine Rolle, da diese Spezialisten oft Server-Side Rendering und Image-Optimierung nativ unterstützen.


Open-Source-Lösungen & Self-Hosting: Kosten vs. Kontrolle

Waage-Diagramm zeigt die Abwägung zwischen Hosting-Kosten und Datensouveränität beim Self-Hosting Self-Hosting bietet maximale Kontrolle und DSGVO-Konformität – aber du übernimmst auch die Verantwortung für Wartung und Sicherheit.

Open-Source-Headless-CMS-Lösungen bieten dir maximale Anpassbarkeit – aber sie sind nicht „kostenlos” im eigentlichen Sinne. Der zentrale Unterschied zwischen Strapi und Directus liegt in der Architektur: Strapi ist ein vollständiges API-Framework auf Node.js-Basis, bei dem du das Datenmodell von Grund auf definierst. Directus hingegen funktioniert als Datenbank-Wrapper, der auf eine bestehende SQL-Datenbank aufsetzt und automatisch REST- und GraphQL-APIs generiert.

Diese Architekturentscheidung bestimmt deinen gesamten Workflow. Strapi eignet sich besonders für Greenfield-Projekte, bei denen du das Datenmodell frei gestalten willst. Directus zahlt sich aus, wenn du bereits eine bestehende Datenbank hast und diese zugänglich machen möchtest.

Strapi vs. Directus: Der detaillierte Systemvergleich

Detaillierte Vergleichstabelle von Strapi und Directus mit Architektur, Lernkurve und API-Typen Strapi punktet bei Greenfield-Projekten, Directus bei bestehenden Datenbanken – die Architektur bestimmt den Workflow.

Die Wahl zwischen Strapi und Directus hängt davon ab, wie du mit Daten arbeitest. Beide gelten als Kandidaten für das best headless cms for seo, da sie volle Kontrolle über URL-Strukturen, Meta-Daten und Rendering bieten. Die folgende Tabelle zeigt die technischen Kernunterschiede:

MerkmalStrapiDirectus
ArchitekturNode.js API-FrameworkSQL-Datenbank-Wrapper
DatenbankEigenes Modell (SQLite, PostgreSQL, MySQL)Bestehende SQL-Datenbank (Instant API)
API-TypREST & GraphQLREST & GraphQL (auto-generiert)
CustomizationPlugin-System, Custom ControllerErweiterungen, Custom Hooks
Admin-PanelEigenes UI (React-basiert)Intuitives Dashboard
LernkurveModerat (Node.js-Kenntnisse nötig)Flach (visuelles Setup möglich)

Laut einer Vergleichsanalyse von Performance-Benchmarks (2025) liegt Strapi bei der API-Response-Time leicht vorn, während Directus bei der initialen Einrichtungszeit punktet. Mehr zur passenden technischen Infrastruktur erfährst du in unserem Infrastruktur-Guide.

Neben der Technik spielt das Budget eine entscheidende Rolle.

Wann Self-Hosting die bessere Wahl ist (Datensouveränität)

Self-Hosting ist die richtige Wahl, wenn du strenge Compliance-Anforderungen hast. Ein konkretes headless cms beispiele: Ein Fintech-Startup, das Kundendaten auf eigenen Servern in der EU halten muss, kann mit Strapi oder Directus auf einer eigenen Infrastruktur DSGVO-konform arbeiten – ohne Daten an Drittanbieter weiterzugeben.

Auch für Teams, die bereits Docker- und Node.js-Kompetenz mitbringen, kann Self-Hosting wirtschaftlicher sein als ein Enterprise-SaaS-Vertrag. Die technischen Voraussetzungen umfassen einen Linux-Server, Docker für Container-Deployment und grundlegende DevOps-Kenntnisse. Für die Infrastruktur für MVPs gelten ähnliche Anforderungen.


Kostenlose CMS für Freelancer & MVPs: Der Budget-Check

Free-Tier-Vergleichschart zeigt Limits von SaaS-Anbietern versus unbegrenzte Open-Source-Optionen SaaS-Free-Tiers haben harte Limits – Open-Source-Lösungen bieten volle Funktionalität ab 5 €/Monat Hosting-Kosten.

Für Freelancer und MVP-Teams zählt jeder Euro. Die gute Nachricht: Du kannst 2026 ein leistungsfähiges Headless CMS nutzen, ohne Lizenzkosten zu zahlen. Die schlechte Nachricht: „Kostenlos” bedeutet bei SaaS etwas anderes als bei Open Source. Diese Unterscheidung kann dich vor teuren Überraschungen bewahren.

Die besten Free-Tiers im Vergleich (SaaS & Open Source)

Die Free-Tiers der großen SaaS-Anbieter waren seit 2020 großzügig – doch die Limits sind real. Laut Community-Empfehlungen für Freelancer in der Webentwickler-Community wählen viele Freelancer bewusst Open-Source-Lösungen, um Skalierungsfallen zu vermeiden. Die folgende Übersicht zeigt die Kernunterschiede:

AnbieterTypFree-Tier-LimitHosting-Kosten
ContentfulSaaS25.000 Records, 2 Locales0 € (bis Limit)
HygraphSaaS1 Mio. API-Calls/Monat0 € (bis Limit)
PrismicSaaS1 Nutzer, unlimited Docs0 € (bis Limit)
StrapiOpen SourceKeine Limits (Community Ed.)~5–20 €/Monat (VPS)
DirectusOpen SourceKeine Limits (Self-hosted)~5–20 €/Monat (VPS)

Für die Kostenoptimierung für MVPs ist entscheidend: Ein SaaS-Free-Tier hat ein hartes Limit. Sobald du es erreichst, springt der Preis auf den nächsten Plan – oft auf 300 $ oder mehr pro Monat.

Strategien für kosteneffiziente MVPs

Dreistufiger MVP-Strategieplan: Start mit Open Source, Wachstum mit Cloud, Skalierung mit Enterprise Die bewährte MVP-Strategie: Starte günstig mit Self-Hosting und migriere erst bei Wachstum auf kostenpflichtige Pläne.

Die pragmatische Frage lautet: Warum sind Headless CMS oft so teuer – und wie umgehst du das? Das best headless cms für ein MVP ist nicht unbedingt das mit den meisten Features, sondern das, dessen Kosten du langfristig kontrollieren kannst.

Eine bewährte Strategie: Starte mit Strapi Community Edition auf einem günstigen VPS (ab 5 €/Monat bei Hetzner oder DigitalOcean). Du bekommst volle Funktionalität ohne Lizenzkosten. Sollte das Projekt wachsen, kannst du später auf Strapi Cloud oder eine SaaS-Lösung migrieren. Im Kostenvergleich WordPress zeigt sich: Auch klassische CMS-Lösungen verursachen versteckte Kosten durch Plugins und Hosting.

Einschränkungen der kostenlosen Versionen

Kostenlose Versionen haben reale Einschränkungen. SaaS-Free-Tiers limitieren oft API-Calls, Nutzeranzahl oder Locales. Open-Source-Lösungen erfordern eigene Server-Wartung und Sicherheitsupdates. Rechne bei Self-Hosting mit 2–4 Stunden DevOps-Aufwand pro Monat. Für Teams ohne technische Ressourcen kann ein günstiger SaaS-Einstiegsplan langfristig wirtschaftlicher sein als „kostenloses” Self-Hosting.


Technische Integration & SEO-Strategien 2026

Architekturdiagramm zeigt den Content-Delivery-Flow von Headless CMS über SSR zu Suchmaschinen Server-Side Rendering ist der empfohlene Pfad für Headless SEO – Client-Side Rendering birgt Indexierungs-Risiken.

Die Wahl des best headless cms for seo nützt wenig, wenn die technische Integration nicht stimmt. Ein Headless CMS liefert Inhalte über APIs – doch wie diese Inhalte beim Nutzer und bei Suchmaschinen ankommen, hängt von deinem Frontend-Stack ab. 2026 geht es nicht mehr nur um API-Anbindung, sondern um KI-native Workflows und Content Federation.

Headless SEO: Schema.org & Server-Side Rendering (SSR)

Client-Side Rendering (CSR) kann für SEO problematisch sein, weil Suchmaschinen-Bots JavaScript nicht immer vollständig ausführen. Deshalb ist Server-Side Rendering (SSR) oder Incremental Static Regeneration (ISR) mit Next.js für das best headless cms 2025 und darüber hinaus die empfohlene Strategie.

Laut dem Headless SEO Best Practices 2025 Guide solltest du strukturierte Daten (Schema.org) direkt über die Headless-API ausliefern. Das bedeutet: Dein CMS speichert Schema-Markup als Teil des Content-Modells, und dein Next.js-Frontend rendert es serverseitig. So erhalten Suchmaschinen vollständig gerenderte Seiten mit strukturierten Daten. Mehr dazu im SEO-Framework für Software.

Doch nicht immer ist Headless die richtige Wahl.

Integration in moderne Tech-Stacks (Next.js & KI-Workflows)

Die Kombination aus einem headless cms open source wie Strapi und Next.js ist 2026 einer der populärsten Stacks. Doch der Trend geht weiter: KI-native Workflows ermöglichen automatisierte Content-Erstellung, -Übersetzung und -Optimierung direkt aus dem CMS heraus.

Ein Praxisbeispiel: WordPress lässt sich ebenfalls als Headless-CMS für Next.js verwenden. Die WPGraphQL-Extension verwandelt jede WordPress-Installation in eine GraphQL-API. Für Teams, die bereits WordPress-Content haben, kann dies ein pragmatischer Migrationspfad sein – ohne den gesamten Redaktionsworkflow umzustellen. Mehr zur Integration von Analytics in solche Stacks findest du in unserem PostHog-Guide.

Content Federation: Datenquellen vereinen

Content-Federation-Diagramm zeigt die Vereinigung von CMS, PIM, DAM und APIs über eine zentrale Orchestrierungsschicht Content Federation vereint CMS, PIM, DAM und externe APIs über eine zentrale Schicht – der Schlüssel zur flexiblen Skalierung.

Content Federation beschreibt den Ansatz, Inhalte aus mehreren Quellen – CMS, PIM, DAM, externe APIs – über eine einheitliche Schicht zu bündeln. Statt eines monolithischen Content-Speichers nutzt du 2026 ein Content Operating System, das verschiedene Datenquellen orchestriert. Sanity unterstützt diesen Ansatz nativ mit GROQ-Queries über externe Quellen. Für Teams mit verteilten Content-Systemen kann Content Federation den Unterschied zwischen flexibler Skalierung und einem Daten-Silo ausmachen.


Laut der Statistiken von Storyblok berichten Unternehmen mit Headless-Architektur von 40 % schnelleren Release-Zyklen. Diese Zahl deckt sich mit den Erfahrungen von Simon, Founder & Full-Stack Developer: „Die größten Effizienzgewinne sehen wir bei Teams, die den CMS-Wechsel nicht als reines Tech-Projekt, sondern als Workflow-Transformation begreifen.”

Diese konkreten Daten helfen dir, den Business Case für oder gegen ein Headless CMS gegenüber Stakeholdern fundiert zu argumentieren – statt auf Bauchgefühl oder Marketing-Versprechen zu setzen.


Der Anti-Headless-Kompass: Risiken & TCO-Analyse

Entscheidungskompass zeigt wann Headless empfohlen ist und wann ein monolithisches CMS die bessere Wahl Der Anti-Headless-Kompass: Nicht jedes Projekt braucht Headless – manchmal ist WordPress die pragmatischere Wahl.

Total Cost of Ownership (TCO): Versteckte Kosten aufgedeckt

Die meisten Headless-CMS-Vergleiche verschweigen einen kritischen Faktor: die tatsächlichen Gesamtkosten über 3 Jahre. Laut einer Analyse der Total Cost of Ownership (TCO) können die versteckten Kosten eines Headless-Setups den Lizenzpreis um das Drei- bis Fünffache übersteigen. Die folgende TCO Matrix veranschaulicht diese Kostenverteilung.

TCO-Matrix vergleicht die Gesamtkosten von Headless CMS und WordPress über 3 Jahre Die TCO-Matrix zeigt: Die versteckten Kosten eines Headless-Setups übersteigen die CMS-Lizenz oft um das 3- bis 5-Fache.

Die größten Kostentreiber sind nicht die CMS-Lizenz selbst, sondern Frontend-Entwicklung, Hosting-Infrastruktur und laufende Wartung. Ein SaaS-CMS wie Contentful kostet ab 300 $/Monat – doch du brauchst zusätzlich ein Frontend-Team, einen Hosting-Provider (Vercel, Netlify) und DevOps-Kapazität für Deployments. Über 3 Jahre summiert sich das auf 50.000–150.000 € für ein mittelgroßes Projekt.

Wenn du keine dedizierten Frontend-Entwickler im Team hast und dein Content-Workflow überwiegend textbasiert ist, solltest du einen spezialisierten Berater hinzuziehen, bevor du dich für eine Headless-Architektur entscheidest. Die Investition in eine Stunde Beratung kann Zehntausende Euro an Fehlentscheidungen vermeiden.

Wann ein monolithisches CMS (WordPress) gewinnt

Laut einer Gegenüberstellung von Headless und traditionellem CMS gibt es klare Szenarien, in denen ein monolithisches System die pragmatischere Wahl ist.

WordPress oder ein ähnliches traditionelles CMS gewinnt, wenn:

  • Dein Team keine Frontend-Entwickler hat. Ohne React/Next.js-Kompetenz wird ein Headless-Setup zum permanenten Engpass.
  • Dein Projekt primär Content-Marketing ist. Blog, Landingpages, SEO-Content – WordPress mit einem guten Theme liefert das schneller und günstiger.
  • Du schnell launchen musst. Ein WordPress-Setup ist in Stunden produktiv. Ein Headless-Stack braucht Wochen für die initiale Konfiguration.

Das bedeutet nicht, dass Headless schlecht ist. Es bedeutet, dass die Architekturentscheidung vom Projekt abhängt, nicht vom Hype. Für eine detaillierte Einschätzung lies unseren Guide zu Wann WordPress die bessere Wahl ist.


Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Which headless CMS is best?

Das best headless cms hängt von deinem spezifischen Anwendungsfall ab. Strapi gilt als führende Open-Source-Lösung für Self-Hosting mit voller Datenkontrolle. Contentful ist der Branchenstandard für Enterprise-Teams mit komplexen Workflows. Sanity bietet maximale Flexibilität für strukturierte Inhalte mit seinem GROQ-Query-System. Für Next.js-Projekte kann Payload CMS die effizienteste Wahl sein. Deine Entscheidung sollte auf Tech-Stack, Budget und Teamgröße basieren.

Is Strapi a good headless CMS?

Strapi ist eines der beliebtesten und am besten bewerteten Headless CMS auf dem Markt. Es basiert auf Node.js, ist Open Source und gibt Entwicklern volle Kontrolle über Daten und Infrastruktur. Besonders für Projekte, die Self-Hosting und DSGVO-Konformität erfordern, ist Strapi eine starke Wahl. Die Community Edition ist voll funktionsfähig und kann ohne Lizenzkosten betrieben werden. Für Enterprise-Features bietet Strapi zusätzlich kostenpflichtige Pläne.

Is there any free headless CMS?

Ja, es gibt mehrere kostenlose Headless-CMS-Optionen. Open-Source-Lösungen wie Strapi, Directus und Payload CMS sind vollständig kostenlos nutzbar – du trägst lediglich die Hosting-Kosten (ab ca. 5 €/Monat). SaaS-Anbieter wie Hygraph, Contentful und Prismic bieten großzügige Free Tiers für kleinere Projekte. Beachte: SaaS-Free-Tiers haben feste Limits bei API-Calls, Nutzern oder Records. Prüfe diese Grenzen vor dem Start deines Projekts.

Why are headless CMS so expensive?

Die Kosten entstehen primär durch die benötigte Entwicklungs- und Hosting-Infrastruktur, nicht nur durch die CMS-Lizenz. Ein Headless CMS liefert nur das Backend – du brauchst zusätzlich ein Frontend, Hosting und DevOps-Kompetenz. SaaS-Anbieter übernehmen Skalierbarkeit, Sicherheit und Support, was die Lizenzpreise erklärt. Die Total Cost of Ownership (TCO) über 3 Jahre liegt oft 3–5x über dem reinen Lizenzpreis. Open-Source-Alternativen senken die Lizenzkosten, verlagern den Aufwand aber auf dein Team.

Is Directus the best headless CMS?

Directus ist eine hervorragende Wahl, wenn du eine bestehende SQL-Datenbank in eine API verwandeln möchtest. Sein Ansatz als Datenbank-Wrapper unterscheidet es grundlegend von Framework-basierten Lösungen wie Strapi. Directus bietet ein intuitives Admin-Panel und automatische REST-/GraphQL-APIs. Für datengetriebene Projekte mit vorhandener Datenbankstruktur kann es die effizienteste Option sein. Für Greenfield-Projekte ohne bestehende Datenbank sind andere Lösungen möglicherweise passender.


Fazit & Empfehlung

Das best headless cms 2026 ist keine einzelne Plattform – es ist die Lösung, die zu deinem konkreten Projekt passt. Enterprise-Teams mit Budget und komplexen Workflows greifen zu Contentful oder Sanity. Entwickler, die Datensouveränität und Kontrolle priorisieren, bauen auf Strapi oder Directus. Und für Next.js-Projekte mit Fokus auf Developer Experience lohnt sich ein Blick auf Payload CMS.

Die wichtigste Erkenntnis aus diesem Vergleich: Berechne immer die Total Cost of Ownership über 3 Jahre, bevor du dich festlegst. Der Einstiegspreis ist selten der entscheidende Kostenfaktor. Und scheue dich nicht, einen monolithischen Ansatz zu wählen, wenn dein Projekt keine Headless-Architektur erfordert.

Starte mit einer klaren Bestandsaufnahme: Welche technischen Ressourcen hat dein Team? Wie hoch ist dein monatliches Budget inklusive Hosting und Wartung? Und welche Compliance-Anforderungen musst du erfüllen? Mit diesen drei Antworten findest du die passende Plattform – pragmatisch und ohne Hype.

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Simon

Founder & Lead Developer, alloq.digital

Spezialisiert auf SaaS-Plattformen, Webentwicklung und KI-Automatisierung. Baut seit Jahren digitale Produkte, die Unternehmen voranbringen.

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