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Handwerker Website erstellen: Kosten, Tools & Anleitung
Webentwicklung · 14 min

Handwerker Website erstellen: Kosten, Tools & Anleitung

Handwerker Website erstellen leicht gemacht: Baukasten ab 9 €/Monat oder Agentur ab 1.800 €. Inkl. DSGVO-Checkliste, SEO-Tipps & KI-Workflow. Jetzt starten.

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Simon

alloq.digital

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Handwerker Website erstellen: Kosten, Tools & Anleitung

Dein Telefon klingelt seltener, aber die Auftragsbücher der Konkurrenz sind voll. Der Unterschied? Eine professionelle Website, die rund um die Uhr für dich arbeitet – auch wenn du gerade auf der Baustelle stehst. Ohne eigene Online-Präsenz verschenkst du täglich potenzielle Aufträge an Mitbewerber, die bei Google auf Seite eins erscheinen.

Das Problem kennen viele Handwerker: Die Zeit fehlt, das Budget ist knapp, und die Technik wirkt abschreckend. Gleichzeitig wächst der Druck, digital sichtbar zu sein. Kunden suchen heute nicht mehr im Branchenbuch – sie googeln „Elektriker in meiner Nähe” und beauftragen den ersten Treffer mit guten Bewertungen. Wer hier nicht auftaucht, existiert für diese Kunden schlicht nicht.

Die gute Nachricht: Eine Handwerker Website erstellen ist 2025 einfacher und günstiger als je zuvor. In diesem Leitfaden zeigen wir dir den Hybrid-Handwerker-Masterplan 2026 – eine Strategie, die maximale Effizienz durch KI-gestützte Erstellung mit echten Vertrauenssignalen kombiniert. Du erfährst, welche Baukästen sich lohnen, was eine Agentur kostet, wie du rechtlich auf der sicheren Seite bleibst und wie du mit minimalem Zeitaufwand eine wartungsarme Website aufbaust, die Kunden überzeugt.

Wichtigste Erkenntnisse

Wer erfolgreich eine Handwerker Website erstellen möchte, sollte 2026 auf eine Hybrid-Strategie aus KI-Effizienz und lokalen Vertrauenssignalen setzen. Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Baukästen wie Wix oder Jimdo ermöglichen den kostengünstigen Start ab ca. 9 €/Monat
  • Professionelle Agenturen bieten Komplettlösungen typischerweise zwischen 1.800 und 5.500 €
  • Impressum und DSGVO-Konformität sind für Gewerbetreibende gesetzlich verpflichtend
  • Authentische Vorher-Nachher-Bilder schaffen deutlich mehr Vertrauen als generische Stockfotos
  • KI-Tools wie ChatGPT können Texte und Strukturen erstellen, ersetzen aber keine rechtliche Prüfung

Do-It-Yourself & Software-Lösungen für Handwerker

Vergleichsdiagramm der drei Homepage-Baukästen Wix Jimdo und IONOS für Handwerker-Websites Drei Baukästen im Überblick: Wix bietet maximale Flexibilität, Jimdo den einfachsten Einstieg und IONOS deutschen Support — alle mit KI-Assistent.

Wenn du deine Handwerker Website erstellen willst, ohne gleich Tausende Euro zu investieren, sind Homepage-Baukästen oft der pragmatischste Einstieg. Tools wie Wix, Jimdo oder IONOS ermöglichen es, innerhalb weniger Stunden eine ansehnliche Seite online zu bringen – ganz ohne Programmierkenntnisse. Laut dem Leitfaden von Handwerk Digital fungiert die eigene Website als „virtuelle Niederlassung”, die rund um die Uhr erreichbar ist.

Der entscheidende Vorteil 2025: Moderne Baukästen integrieren KI-Funktionen, die dir beim Texten, Designen und Strukturieren helfen. Gleichzeitig gilt: Deine Seite muss auf dem Smartphone einwandfrei funktionieren, denn die meisten lokalen Suchanfragen kommen von Mobilgeräten.

Die besten Homepage-Baukästen im Vergleich (Wix, Jimdo & Co.)

Die Wahl des richtigen Baukastens hängt von deinem Budget, deinen Anforderungen und deinem technischen Vorwissen ab. Hier ein Überblick der gängigsten Optionen, um eine Handwerker-Website zu erstellen:

MerkmalWixJimdoIONOS
Monatliche Kosten (ab)ca. 17 €ca. 9 €ca. 9 €
KI-AssistentJa (Wix ADI)Ja (Jimdo Dolphin)Ja (KI-Builder)
Vorlagen für HandwerkerUmfangreichBegrenztMittel
Eigene Domain inklusiveAb Premium-TarifJaJa
SEO-FunktionenUmfangreichGrundlegendGrundlegend
BedienbarkeitMittelSehr einfachEinfach
FlexibilitätHochBegrenztMittel

Wix bietet die meisten Gestaltungsmöglichkeiten und umfangreiche SEO-Tools, kann aber für Einsteiger zunächst komplex wirken. Jimdo punktet durch eine besonders einfache Bedienung – der KI-Assistent erstellt auf Basis weniger Fragen einen ersten Entwurf. IONOS eignet sich für Handwerker, die einen deutschen Anbieter mit lokalem Support bevorzugen.

Für eine professionelle Webentwicklung jenseits der Baukästen lohnt sich der Blick auf individuelle Lösungen, sobald die Anforderungen wachsen.

KI-Content-Workflow: Texte & Struktur in Minuten

Dreistufiger KI-Workflow für Handwerker: Projekt fotografieren, Text generieren und anpassen In drei Schritten vom Projektfoto zum fertigen Website-Text: Fotografiere dein Ergebnis, lass die KI formulieren und passe den Text an deine Stimme an.

Moderne professionelle Website erstellen Software integriert zunehmend KI-Funktionen – doch auch außerhalb der Baukästen kannst du KI strategisch nutzen. Ein konkreter Workflow für Handwerker sieht so aus:

Schritt 1: Fotografiere ein abgeschlossenes Projekt (Vorher- und Nachher-Zustand). Schritt 2: Lade die Bilder in ChatGPT hoch und gib folgenden Prompt ein: „Schreibe einen professionellen Projektbericht für meine Handwerker-Website. Beschreibe die Herausforderung, die Lösung und das Ergebnis in 150 Wörtern.” Schritt 3: Passe den generierten Text an deine Stimme an und ergänze technische Details.

Kann ChatGPT dir also eine komplette Website erstellen? Nicht direkt – die KI kann keine Seite hosten oder designen. Aber sie kann dir Texte, Seitenstrukturen und sogar Meta-Beschreibungen in Minuten liefern. Kombiniert mit einem Baukasten sparst du so erheblich Zeit. Wichtig ist, die generierten Inhalte immer auf Richtigkeit zu prüfen, besonders bei rechtlichen Angaben.

Mobile Optimierung: Warum Ihr Handwerk auf dem Smartphone glänzen muss

Smartphone-Mockup einer mobiloptimierten Handwerker-Website mit vier wichtigen Funktionen hervorgehoben Über 60 % der lokalen Suchanfragen kommen vom Smartphone: Click-to-Call, schnelle Ladezeiten, einfache Navigation und Google Maps sind Pflicht.

Über 60 Prozent der lokalen Suchanfragen erfolgen heute über Smartphones. Wenn ein potenzieller Kunde „Maler in der Nähe” googelt, entscheidet die mobile Darstellung deiner Website innerhalb von Sekunden über Anfrage oder Absprung.

Wichtige Funktionen für eine mobiloptimierte Handwerker-Website:

  • Click-to-Call-Button: Ein gut sichtbarer Anruf-Button, der sofort eine Verbindung herstellt
  • Schnelle Ladezeiten: Bilder komprimieren, unnötige Plugins vermeiden
  • Übersichtliche Navigation: Maximal fünf Menüpunkte, darunter Leistungen, Referenzen und Kontakt
  • Google-Maps-Integration: Damit Kunden dich sofort finden

Die meisten modernen Baukästen – auch kostenlose Tools – bieten responsive Designs, die sich automatisch an verschiedene Bildschirmgrößen anpassen. Teste deine Seite regelmäßig auf dem eigenen Smartphone, um sicherzustellen, dass alles reibungslos funktioniert.


Kostenplanung & Regionale Dienstleister

Kostenvergleich über drei Jahre: DIY-Baukasten, KI-Builder und Agentur für Handwerker-Websites Der Dreijahresvergleich zeigt: Ein DIY-Baukasten startet ab 400 €, während Agenturlösungen bis zu 11.000 € kosten können — inklusive Wartung und Extras.

Die Frage nach den Preisen beim Website erstellen lassen beschäftigt nahezu jeden Handwerker. Transparenz ist hier entscheidend, denn die Preisspannen sind enorm – und versteckte Kosten können das Budget schnell sprengen. Laut Handwerk Magazin investieren immer mehr Betriebe gezielt in ihre digitale Sichtbarkeit, doch die richtige Budgetplanung entscheidet über den Erfolg.

Kosten-Nutzen-Matrix 2026: Selber machen vs. Agentur

Detaillierte Kosten-Nutzen-Matrix: Baukasten, KI-Builder und Agentur im direkten Preisvergleich Die vollständige Kosten-Nutzen-Matrix zeigt alle Posten über drei Jahre — inklusive oft übersehener Extras wie Premium-Plugins und Profi-Fotos.

Die fehlende Preistransparenz im Webdesign-Markt verunsichert viele Handwerker. Hier eine realistische Übersicht der Kosten – inklusive oft übersehener Posten: Wie die folgende Infografik zum Kostenvergleich zeigt…

Infografik Kostenvergleich Baukasten versus Agentur mit Dreijahreskosten und Zeitaufwand Baukasten ab 400 € oder Agentur bis 11.000 € über drei Jahre: Diese Infografik zeigt alle Kosten und den tatsächlichen Zeitaufwand beider Wege im Direktvergleich.

KostenfaktorDIY-BaukastenKI-Builder (Premium)Agentur
Einmalige Einrichtung0–100 €0–200 €1.800–5.500 €
Monatliche Kosten9–25 €/Monat15–40 €/Monat50–150 €/Monat (Wartung)
Domain & HostingOft inklusiveOft inklusive10–30 €/Monat extra
Rechtstexte (Generator)0–100 €/Jahr0–100 €/JahrOft inklusive
Kosten über 3 Jahre~400–1.100 €~650–1.650 €~3.800–11.000 €
Zeitaufwand Erstellung15–30 Stunden5–15 Stunden3–5 Stunden (deinerseits)

Versteckte Kosten, die oft übersehen werden: Premium-Plugins für Kontaktformulare oder Buchungssysteme können 5–20 € monatlich extra kosten. Professionelle Fotos schlagen mit 300–800 € zu Buche. Schnittstellen zu Handwerkersoftware (z. B. Lexware, DATEV) erfordern häufig individuelle Anpassungen. Für eine strategische Kostenplanung lohnt sich eine Erstberatung, die alle individuellen Faktoren berücksichtigt.

Regionale Experten finden: Lokal-SEO und Vertrauen

Wer seine Website erstellen lassen möchte – ob in NRW, Baden-Württemberg oder Bielefeld – profitiert von regionalen Dienstleistern, die den lokalen Markt kennen. Ein Webdesigner aus deiner Region versteht die Suchgewohnheiten deiner Zielgruppe und kann deine Lokal-SEO-Strategie gezielt optimieren.

So findest du den richtigen Partner:

  • Prüfe Referenzen auf der Anbieter-Website – idealerweise mit Handwerker-Projekten
  • Frage nach Erfahrung mit Google Business Profilen und lokaler Sichtbarkeit
  • Achte auf transparente Preismodelle ohne langfristige Vertragsbindung
  • Hole mindestens drei Vergleichsangebote ein

Lokale Dienstleister bieten oft den Vorteil persönlicher Treffen, was gerade bei der Ersteinrichtung hilfreich sein kann. Gleichzeitig sind viele spezialisierte Agenturen deutschlandweit digital erreichbar und können ebenso effektiv arbeiten.

Strategien zur Kundengewinnung über die Website

Eine Website allein bringt noch keine Aufträge. Entscheidend ist, wie du Besucher in Anfragen verwandelst. Bewährte Strategien für Handwerker umfassen:

  • Prominentes Kontaktformular: Auf jeder Seite sichtbar, mit möglichst wenigen Pflichtfeldern
  • Lokale Landingpages: Erstelle Unterseiten für jede Stadt oder Region, in der du tätig bist
  • Google Business Profil: Vollständig ausgefüllt mit aktuellen Öffnungszeiten und regelmäßigen Beiträgen
  • Bewertungsmanagement: Bitte zufriedene Kunden aktiv um Google-Rezensionen

Diese Maßnahmen können deine Sichtbarkeit in der lokalen Suche erheblich steigern und sorgen dafür, dass aus Website-Besuchern zahlende Kunden werden.


Rechtssicherheit & Essentielle Inhalte

Zweispaltige Checkliste für Impressum-Pflichten und DSGVO-Anforderungen bei Handwerker-Websites Rechtssicherheit auf einen Blick: Diese Impressum-Pflichten und DSGVO-Anforderungen muss jede gewerbliche Handwerker-Website erfüllen.

Eine professionelle Website nützt wenig, wenn sie rechtliche Mängel aufweist. Für Handwerker als Gewerbetreibende gelten klare gesetzliche Pflichten – und Verstöße können teuer werden. Die IHK Düsseldorf stellt eine umfassende Checkliste bereit, die die wichtigsten Anforderungen an eine rechtssichere Webseite zusammenfasst.

Neben den rechtlichen Pflichten entscheidet die Qualität deiner Inhalte über das Vertrauen potenzieller Kunden. Authentische Referenzbilder und automatisierte Vertrauenssignale wie eingebundene Google-Bewertungen können den Unterschied zwischen einer Anfrage und einem Absprung ausmachen.

Abmahnsicher im Netz: Impressum & DSGVO-Checkliste

Die Angst vor Abmahnungen ist verständlich – aber mit einer strukturierten Vorgehensweise kannst du die häufigsten Fallstricke vermeiden. Jede gewerbliche Website in Deutschland benötigt:

Pflichtangaben im Impressum:

  • Vollständiger Name und Anschrift des Betriebsinhabers
  • Handelsregisternummer (falls vorhanden)
  • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
  • Kontaktdaten (E-Mail und Telefon)
  • Zuständige Aufsichtsbehörde und Handwerkskammer

DSGVO-Anforderungen:

  • Datenschutzerklärung mit Angabe aller genutzten Dienste (z. B. Google Analytics, Kontaktformulare)
  • Cookie-Banner mit aktiver Einwilligung (Opt-in)
  • SSL-Verschlüsselung (erkennbar am „https” in der Adressleiste)
  • Auftragsverarbeitungsverträge mit externen Dienstleistern

Neu ab Juni 2025: Das Gesetz zur Barrierefreiheitsstärkung verpflichtet viele Unternehmen zur barrierefreien Gestaltung ihrer digitalen Angebote. Prüfe frühzeitig, ob dein Betrieb unter die neuen Regelungen fällt. Im Zweifel empfiehlt es sich, einen spezialisierten Anwalt zu konsultieren.

Wichtig: Dieser Artikel ersetzt keine Rechtsberatung. Bei Unsicherheiten solltest du immer einen Fachanwalt für IT-Recht hinzuziehen. Nutzen Sie die folgende Checkliste zur Überprüfung:

Abmahnsicherheit-Checkliste mit neun Prüfpunkten für Impressum und DSGVO bei Handwerker-Websites Neun Pflichtpunkte für eine abmahnsichere Handwerker-Website: Von Impressum über DSGVO bis zum neuen Barrierefreiheitsgesetz — nutze diese Checkliste als Absicherung.

Das digitale Portfolio: Vorher-Nachher-Bilder richtig nutzen

Vorher-Nachher-Portfolio-Template für Handwerker mit rechtlichen Hinweisen zu Einverständnis und Urheberrecht Das perfekte Projektportfolio: Vorher-Nachher-Bilder mit strukturierter Beschreibung überzeugen Kunden — vergiss dabei nicht die rechtlichen Grundlagen.

Authentische Projektfotos sind dein stärkstes Verkaufsargument – deutlich wirkungsvoller als jeder Werbetext. Ähnlich wie eine Website für eine Praxis erstellen erfordert auch das Handwerker-Portfolio eine durchdachte Referenzdarstellung. Dabei gilt es, einige rechtliche Aspekte zu beachten:

  • Einverständniserklärung einholen: Vor der Veröffentlichung von Referenzfotos benötigst du die schriftliche Zustimmung des Auftraggebers
  • Urheberrecht beachten: Wenn ein Fotograf die Bilder erstellt hat, musst du die Nutzungsrechte klären
  • EXIF-Daten prüfen: Entferne personenbezogene Metadaten aus den Bilddateien

Erstelle für jedes Projekt eine kurze Beschreibung: Ausgangslage, Herausforderung, Lösung und Ergebnis. Diese Struktur überzeugt potenzielle Kunden und liefert gleichzeitig relevante Inhalte für Suchmaschinen. Beispiele gelungener Projektdokumentationen findest du in unserem digitalen Portfolio.

Marketing-Grundlagen: Vertrauenssignale setzen

Vier Vertrauenssignale für Handwerker-Websites: Google-Rezensionen, Zertifikate, Team-Fotos und lokale Seiten Vertrauen entscheidet: Google-Bewertungen, Innungszertifikate, echte Team-Fotos und lokale Landingpages verwandeln Website-Besucher in Kunden.

Vertrauenssignale entscheiden oft darüber, ob ein Besucher zum Kunden wird. Für Handwerker sind besonders diese Elemente wirkungsvoll:

Google-Rezensionen einbinden: Nutze Widgets oder Plugins, die deine aktuellen Google-Bewertungen automatisch auf der Website anzeigen. Dadurch sehen Besucher sofort, dass echte Kunden positive Erfahrungen gemacht haben – ohne dass du die Bewertungen manuell aktualisieren musst.

Lokale Zertifikate und Mitgliedschaften: Zeige Logos deiner Handwerkskammer, Innungsmitgliedschaft oder Meisterbrief prominent auf der Startseite. Diese Signale können das Vertrauen lokaler Kunden erheblich stärken.

Persönliche Vorstellung: Ein kurzes Team-Foto mit echten Namen schafft Nähe. Kunden beauftragen lieber Menschen, die sie „kennen”, als anonyme Firmen.

Die IHK und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) betonen regelmäßig die Bedeutung dieser Elemente für die digitale Präsenz von Handwerksbetrieben. Unser Senior Web Developer mit über 15 Jahren Erfahrung bestätigt: „Baukästen liefern heute eine solide technische Basis, aber die Kombination aus rechtssicherer Umsetzung und authentischen Vertrauenssignalen erfordert oft professionelle Begleitung.”

Diese Detailtiefe – von rechtlichen Pflichten bis zur technischen Langlebigkeit – bewahrt dich vor kostspieligen Fehlern, die KI-generierte Standardratgeber häufig übersehen.


Risiken der Automatisierung & Wann Profis nötig sind

Entscheidungs-Flowchart: Wann reicht ein Baukasten und wann sollte ein Profi beauftragt werden Die Entscheidungshilfe: Bei hoher Konkurrenz, Spezialfunktionen oder Wachstumszielen lohnt sich professionelle Hilfe — für einfache Auftritte reicht der Baukasten.

Grenzen der KI: Wo der „Faktor Mensch” entscheidet

KI-Tools können Handwerkern erheblich Zeit sparen – aber sie haben klare Grenzen, die du kennen solltest. Das größte Risiko liegt in der Vertrauenswürdigkeit der generierten Inhalte.

Generische Stockfotos, die KI vorschlägt, können bei lokalen Kunden sogar Misstrauen wecken. Wer auf der Website des Dachdeckers um die Ecke offensichtlich gestellte Bilder aus Bilddatenbanken sieht, zweifelt schnell an der Authentizität. Echte Projektfotos sind nicht durch KI simulierbar – sie sind dein ehrlichstes Differenzierungsmerkmal.

Ebenso problematisch: KI übernimmt keine Haftung für fehlerhafte Rechtstexte. Ein von ChatGPT generiertes Impressum kann unvollständig sein, und die rechtlichen Konsequenzen trägst allein du. Die IHK Schwaben weist darauf hin, dass bei fehlender Barrierefreiheit empfindliche Bußgelder drohen können – ein Risiko, das KI-Tools aktuell nicht zuverlässig abfangen.

Zudem kann das sogenannte „Zero-Click”-Risiko eintreten: Wenn deine Inhalte zu generisch sind und Google die Antwort bereits in den Suchergebnissen anzeigt, besucht niemand mehr deine Seite. Lokale Zertifikate, echte Kundenstimmen und regionale Expertise lassen sich nicht automatisieren.

Wann Sie einen Profi beauftragen sollten

Für eine einfache digitale Visitenkarte reicht ein Baukasten oft aus. Professionelle Hilfe lohnt sich typischerweise in diesen Szenarien:

  • Hohe lokale Konkurrenz: Wenn mehrere Betriebe deines Gewerks in deiner Stadt online aktiv sind, brauchst du eine SEO-Strategie, die über Baukasten-Grundlagen hinausgeht
  • Spezielle Funktionen: Online-Terminbuchung, Schnittstellen zu Handwerkersoftware oder ein integrierter Shop erfordern individuelle Entwicklung
  • Wachstumsziele: Wer über die Region hinaus Kunden gewinnen oder Mitarbeiter rekrutieren möchte, profitiert von einer professionell geplanten Website-Architektur

Erfahre mehr darüber, wann sich professionelle Webentwicklung lohnt, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was kostet eine Website für Handwerker?

Die Kosten für eine Handwerker-Website variieren stark je nach Umsetzungsmethode. Ein Do-It-Yourself-Baukasten kostet etwa 9 bis 25 Euro pro Monat. Eine professionell von einer Agentur erstellte Website liegt typischerweise zwischen 1.800 und 5.500 Euro. Für komplexe Anforderungen wie Shop-Systeme oder Buchungsfunktionen können die Preise auch höher liegen. Individuelle Angebote bieten die größte Kostensicherheit.

Wann braucht eine Website kein Impressum?

Eine Website benötigt in der Regel nur dann kein Impressum, wenn sie rein privaten oder familiären Zwecken dient. Sobald eine Website geschäftsmäßig genutzt wird – was für alle Handwerker und gewerbliche Anbieter zutrifft – ist ein Impressum gesetzlich verpflichtend. Verstöße können zu teuren Abmahnungen führen. Im Zweifel sollte immer ein Impressum vorhanden sein.

Kann ChatGPT mir eine Website erstellen?

ChatGPT kann derzeit keine komplette Website eigenständig erstellen und online stellen. Die KI kann jedoch hervorragend Texte schreiben, Strukturen planen oder Code-Schnipsel liefern. Für eine komplette Website ohne Programmierkenntnisse eignen sich KI-gestützte Baukästen wie Wix oder Jimdo besser. Diese integrieren Design und Hosting direkt. ChatGPT dient hier als unterstützendes Werkzeug.

Wie erstelle ich selber eine Website?

Am einfachsten gelingt die eigene Website mit einem modernen Homepage-Baukasten. Anbieter wie Wix, Jimdo oder IONOS ermöglichen es, eine Design-Vorlage zu wählen, Inhalte anzupassen und die Seite zu veröffentlichen – ganz ohne Programmierkenntnisse. Alternativ kannst du Content-Management-Systeme wie WordPress nutzen. Baukästen bieten jedoch den schnellsten Einstieg für Anfänger.

Was ist der Unterschied zwischen einer Homepage und einer Website?

Der Begriff „Website” bezeichnet den gesamten Internetauftritt mit allen Unterseiten. Die „Homepage” ist streng genommen nur die Startseite bzw. die Einstiegsseite dieses Auftritts. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die Begriffe jedoch oft synonym verwendet. Fachlich korrekt ist die Unterscheidung zwischen Startseite und Gesamtpräsenz.


Fazit

Eine professionelle Online-Präsenz ist für Handwerker heute keine option mehr, sondern eine Notwendigkeit. Baukästen wie Wix oder Jimdo ermöglichen den kostengünstigen und schnellen Einstieg, während Agenturen dir Zeit sparen und rechtliche Sicherheit bieten. Beide Wege haben ihre Berechtigung – entscheidend ist, welcher zu deinem Budget, deinem Zeitrahmen und deinen Zielen passt.

Der Hybrid-Handwerker-Masterplan bedeutet, moderne KI-Tools für Texte und Strukturen zu nutzen, aber bei Rechtssicherheit und Vertrauenssignalen keine Kompromisse einzugehen. Nutze ChatGPT für Projektberichte und Seitentexte, investiere aber in echte Fotos, ein wasserdichtes Impressum und authentische Kundenbewertungen. Diese Kombination kann den Unterschied zwischen einer Website, die existiert, und einer, die tatsächlich Aufträge bringt, ausmachen.

Wer jetzt eine Handwerker Website erstellen möchte, sollte noch heute starten: Wähle deinen Baukasten, erstelle deine erste Seite und arbeite die Rechtscheckliste ab. Oder kontaktiere uns für eine individuelle Strategieberatung – damit dein Handwerk auch digital glänzt.

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Founder & Lead Developer, alloq.digital

Spezialisiert auf SaaS-Plattformen, Webentwicklung und KI-Automatisierung. Baut seit Jahren digitale Produkte, die Unternehmen voranbringen.

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