# Freelancer und KI 2026: Was 20 Plattform-Freelancer erzählen

> Freelancer und KI 2026: Ich habe rund 20 Plattform-Freelancer gefragt. Welche Aufträge wegbrechen, was bleibt und was ich Auftraggebern rate.

Veröffentlicht: 2026-10-06
Autor: Simon (alloq.digital)
HTML-Version: https://alloq.digital/de/blog/freelancer-ki-2026-befragung/

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Meine Einschätzung: In meiner Stichprobe trifft es zuerst die einfachen, abgegrenzten Aufträge: kleine Bugs, Standardtexte, Logo-Entwürfe, einfache Web-Karten. Externe Daten zeigen aber, dass auch hochwertige Arbeit nicht sicher ist. Grundlage sind die Antworten von rund 20 Plattform-Freelancern, die ich von Mitte September bis Anfang Oktober 2026 befragt habe. Viele hatten kein laufendes Projekt über die Plattform. Gefragt bleiben Architektur, Integration, Produktionsreife und Verantwortung im Betrieb. Für Auftraggeber heißt das: KI für den Entwurf, Menschen für das, was halten muss.

Plattform-Freelancing meint hier kleine, klar umrissene Aufträge, die Auftraggeber über globale Marktplätze wie Fiverr oder Upwork an Einzelpersonen vergeben: einen Bugfix, einen Blogtext, ein Logo, einen Sprechertext. alloq.digital ist genau so entstanden. In den ersten Jahren kamen die meisten unserer Kunden über Fiverr, daneben über Upwork. Von dort stammt bis heute der Großteil unserer öffentlichen Bewertungen, einige weitere stehen bei Google.

## Warum ich rund 20 Freelancer angeschrieben habe

Die Leute, mit denen ich damals gearbeitet habe, kenne ich seit Jahren. In den letzten Monaten hörte ich von einigen nichts mehr, andere meldeten sich plötzlich mit der Frage nach Arbeit. Ich wollte wissen, wie es ihnen tatsächlich geht und welche Rolle KI dabei spielt.

![Kennzahlen zu Freelancer KI: Anteil der Freelance-Plattformen am Firmenbudget fiel von 0,66 % auf 0,14 %, Ausgaben für KI-Modelle stiegen auf 2,85 %](https://alloq.digital/blog/freelancer-ki-2026-befragung-chart-1.svg)

*Ramp-Studie „Payrolls to Prompts“ (Februar 2026) auf Basis von Ramp-Kundendaten, Vergleich 2022 zu 2025.*

Von Mitte September bis Anfang Oktober 2026 habe ich deshalb über die Nachrichtenfunktion einer der großen Freelance-Plattformen rund 20 Freelancer und einen früheren Auftraggeber angeschrieben. Mit allen habe ich dort in den letzten Jahren zusammengearbeitet. Die meisten haben geantwortet, viele ausführlich, einige nur in ein, zwei Sätzen, der Rest gar nicht oder mit einer kurzen Absage.

Unter den Befragten sind Entwickler für Web, PHP/Symfony, GIS und DevOps, ein Writer und eine Texterin, zwei Vektor- und Logo-Designer, zwei Sprecher, ein Performance-Marketer und eine kleine Agentur. Sie arbeiten aus den USA, UK, Rumänien, Algerien, Pakistan, Indien und dem deutschsprachigen Raum. Meine Befragung ist eine qualitative Stichprobe aus meinem Netzwerk, keine repräsentative Studie. Zahlen, die Befragte nennen, sind ihre Einschätzungen und keine Marktdaten.

Fast alle Antworten hatten denselben Grundton: Flaute. Viele Antwortende hatten gerade kein laufendes Projekt über die Plattform, einige hatten sich allerdings selbst auf Arbeitssuche gemeldet. In den Kurzantworten stand „keine Arbeit in der Queue". Mehrere schrieben, sie wüssten nicht, was mit dem Geschäft auf der Plattform passiert sei.

Größere Datensätze zeigen ein ähnliches Muster. Laut der Ramp-Studie „Payrolls to Prompts" vom Februar 2026, basierend auf Ramp-Kundendaten und zitiert bei [WE AND THE COLOR](https://weandthecolor.com/freelance-designers-cant-compete-with-a-20-month-ai-subscription-heres-what-actually-works-now/209620), hatte mehr als die Hälfte der Unternehmen, die 2022 Geld auf Freelance-Plattformen ausgaben, das bis 2025 ganz eingestellt. Der Anteil der Plattformen am Firmenbudget fiel von 0,66 % auf 0,14 %, die Ausgaben für KI-Modelle stiegen von null auf 2,85 %.

## Was in Text, Design und Entwicklung weggebrochen ist

In den meisten Antworten betraf der Rückgang vor allem kleine, abgegrenzte Aufträge: Bugfix, Standardtext, Logo-Idee oder einfache Web-Karte. Ob KI die Ursache ist, bleibt teils offen.

![Kennzahlen zu Freelancer KI: Rückgang der Freelance-Ausschreibungen nach dem Start von ChatGPT - Schreiben minus 30 %, Grafikdesign minus 17 %, Softwareentwicklung minus 21 %](https://alloq.digital/blog/freelancer-ki-2026-befragung-chart-2.svg)

*Auswertung von Harvard, Imperial College und DIW: knapp zwei Millionen Freelance-Ausschreibungen aus 61 Ländern (Juli 2021 bis Juli 2023), Rückgang innerhalb von acht Monaten nach dem ChatGPT-Start.*

Am härtesten trifft es das Schreiben. Ein Writer aus den USA hält die Plattform für Autoren für „fast zu 100 % tot". Schreibaufträge gehen nach seiner Darstellung seit etwa einem Jahr zurück. Eine deutschsprachige Texterin fasste es knapp zusammen: „Ja ist allgemein alles weniger geworden."

Die Richtung bestätigt eine Auswertung von Harvard, Imperial College und dem DIW, die WE AND THE COLOR zitiert, allerdings mit kleineren Werten und für einen früheren Zeitraum. Die Forschenden werteten knapp zwei Millionen Freelance-Ausschreibungen aus 61 Ländern zwischen Juli 2021 und Juli 2023 aus. Innerhalb von acht Monaten nach dem Start von ChatGPT schrumpfte das Schreiben um 30 %, Grafikdesign um 17 % und Softwareentwicklung um 21 %.

Im Design verschiebt sich die Reihenfolge. Ein Vektor-Designer erzählt, dass Kunden zuerst KI-Tools ausprobieren und erst danach zu ihm kommen. Ein Logo-Designer aus Indien sieht seine eigene Flaute dagegen nicht als KI-bedingt, und diese Gegenstimme gehört dazu.

In der Entwicklung verschwinden die kleinen Tickets. Ein Symfony/PHP-Entwickler aus UK hat KI in sein Angebot integriert und bekommt trotzdem keine Kunden mehr. Kleine, schnelle Bugs lösen Kunden laut ihm heute selbst mit ChatGPT von OpenAI oder Claude von Anthropic, dazu kommt mehr Konkurrenz zu niedrigeren Preisen. Konkrete Stundensätze nannte niemand, sein Hinweis ist der einzige auf Preisdruck. Ein GIS-Entwickler aus Rumänien, selbst ohne Arbeit, sagt, Web-Karten baue man heute leicht mit KI, und einfaches Digitalisieren sei halb automatisiert oder gehe an billige Arbeitskräfte.

Viele Routineaufgaben im Media Buying übernehmen inzwischen die Automatik-Kampagnen der Plattformen, sagt ein Performance-Marketer. Er selbst setzt viele KI-generierte Creatives ein, mit [KI-Tools im Marketing](/de/blog/ki-marketing-tools-vergleich/) als festem Teil der Arbeit. Beide Sprecher, der deutschsprachige und der aus den USA, berichten ebenfalls von weniger Aufträgen.

Häufiger Fehler: jede Flaute auf KI zu schieben. Der US-Writer nennt auch ein seit Jahren schlecht gemanagtes Plattformgeschäft und kleine Firmen, die weltweit knapp bei Kasse sind. Beides ist seine Einschätzung, aber sie zeigt, dass mehrere Ursachen zusammenkommen.

## Ersetzt KI Freelancer? Was ein früherer Auftraggeber sagt

KI ersetzt Freelancer nicht pauschal. Mein früherer Auftraggeber erledigt Skripte, Prototypen, Debugging und einfache Workflows heute selbst mit KI. Entwickler holt er für Architektur, Integrationen, Security, Skalierung, Verantwortung und Wartung. KI ersetzt also den Entwurf, nicht die Verantwortung für den Betrieb. Wer bisher vor allem Entwürfe und kleine Fixes verkauft hat, spürt den Rückgang zuerst.

Seine Kernaussage hat mich am meisten beschäftigt. Es gehe nicht um „AI vs. developers". KI spare unnötigen Aufwand, Menschen hole man dort, wo ihre Expertise etwas bringt.

Meine These daraus: **Die Grenze verläuft nicht zwischen KI und Mensch, sondern zwischen Entwurf und Betrieb.** Einen einfachen Prototyp kann eine technisch interessierte Geschäftsführung heute oft selbst zusammenklicken. Einen Dienst, der nachts um drei bei Lastspitzen nicht umfällt, überwacht wird, sicher mit dem ERP spricht und in zwei Jahren noch wartbar ist, nicht.

Typische Falle für Freelancer: zu glauben, dass gute Ausführung allein schützt. Laut Brookings-Forschung, ebenfalls zitiert bei WE AND THE COLOR, verzeichneten Freelancer in textlastigen Diensten wie Lektorat und Korrektorat nach den neuen KI-Tools von 2022 monatlich rund 2 % weniger neue Aufträge und etwa 5 % weniger Gesamteinnahmen auf der Plattform. Besonders stark traf es dort gerade erfahrene Freelancer mit höherpreisigen, hochwertigeren Leistungen. Der Entwickler aus UK arbeitet sauber und nutzt KI selbst. Geschützt ist nach meiner Beobachtung aus dieser kleinen Stichprobe eher, wer Verantwortung für den laufenden Betrieb übernimmt, als wer schnell liefert. Das ist meine Einschätzung, kein belegter Befund, und die Brookings-Daten zeigen, dass auch hochwertige Arbeit nicht automatisch sicher ist.

## Was gefragt bleibt

Gefragt bleibt Arbeit, für die jemand geradestehen muss. Produktivsysteme, Integrationen, das Reparieren von KI-Entwürfen und die nachweislich menschliche Stimme lassen sich nicht per Prompt abgeben. Am stabilsten wirken nach den Antworten Nischen, in denen Kunden ein Fachgespräch mit einem Menschen führen wollen.

Der Entwickler aus UK nennt als weiter gefragt: Produktivsysteme, RAG und agentische Workflows, Integrationen in Business-Tools und alles, wo Zuverlässigkeit und Verantwortung zählen. RAG steht für Retrieval-Augmented Generation, also KI, die auf Basis eigener Dokumente antwortet. Er selbst setzt jetzt auf KI-Agenten, RAG und Automatisierung mit Python, FastAPI und dem Workflow-Werkzeug n8n. Wer verstehen will, [was einen KI-Agenten von einem Chatbot unterscheidet](/de/blog/ki-agent-erklaert-erstellen-tools/), sieht schnell, warum dort Betrieb und Kontrolle den Großteil der Arbeit ausmachen.

Die Plattformzahlen sind weniger eindeutig. Laut [Mediabistro](https://www.mediabistro.com/go-freelance/freelance-writing-jobs-in-the-age-of-ai-what-the-data-says-and-how-to-position-yourself/) wuchs das Bruttoservicevolumen von Upwork im dritten Quartal 2025 um 2 %, und 52 % dieses Wachstums kamen aus KI-bezogener Arbeit. Das ist ein kleines Wachstum, zur Hälfte KI-bezogen, ohne genaue Definition. Bei Fiverr stiegen die Ausgaben pro Käufer um 8,3 %, während die Zahl aktiver Käufer sank. Das kann auch heißen, dass vor allem kleine Käufer wegfallen.

Ein früherer Freelancer, heute fest angestellt bei einem Hersteller von Software für High-End-Digitalmikroskope, würde sich bei einer Rückkehr ins Freelancing als „fixing the project AI built for you" positionieren. Er würde also KI-gebaute Projekte produktionsreif machen. In seiner Nische fühlt er sich sicher, weil Kunden aus Universitäten, Forschungszentren und Qualitätssicherung mit einem Menschen über ihre Arbeit reden wollen.

Im Design entsteht ein neuer Auftragstyp: Kunden bringen ein KI-Ergebnis und wollen es sauber vektorisiert haben. Der Logo-Designer aus Indien schätzt, dass KI etwa 10 % eines guten Logos schafft. Im Marketing verkauft man laut dem Performance-Marketer heute vor allem Creatives und Angebote.

Echte menschliche Stimme wird zum Verkaufsargument, auch wenn beide Sprecher insgesamt weniger Aufträge haben. Der deutschsprachige Sprecher erlebt weiter gesundes Interesse an seiner „100 % echten menschlichen Stimme", und Kunden des US-Sprechers fragen vor allem, ob ein echter Mensch spricht. Der US-Writer sieht auf LinkedIn Kollegen, die mit „100 % human written" Aufträge bekommen. Video-Editing kann KI laut ihm noch nicht gut.

## Der Junior-Knick, über den kaum jemand redet

Recruiting ist die Stelle, an der ich am meisten über die Zukunft gelernt habe. Der Entwickler bei dem Mikroskop-Software-Hersteller entscheidet bei Einstellungen mit. Seine Firma stellt nach schlechten Erfahrungen keine Studenten und Juniors mehr ein, sondern Leute mit 1-2 Jahren Erfahrung. Die Entscheidung fällt in 2-3 Gesprächen, viel nach Bauchgefühl.

Im Interview fragt das Team inzwischen, ob und wie Bewerbende KI nutzen. Es achtet außerdem darauf, ob jemand bei technischen Fragen schummelt. KI-Kompetenz ist also erwünscht, aber nur, wenn darunter echtes Verständnis liegt.

Der GIS-Entwickler aus Rumänien geht weiter. Mit unter 5 Jahren Erfahrung erreiche man das Niveau für ernsthafte Projekte noch nicht, meint er. Den Bedarf an Entwicklern und IT-Leuten schätzt er um 30-50 % niedriger, weil KI das meiste erledige, was weniger erfahrene Nutzer brauchen, und Erfahrene Probleme schneller allein lösen. Beides ist seine Einschätzung.

Ein externer Wert passt dazu. Laut WE AND THE COLOR, ohne Angabe des Zeitraums, fiel der Anteil an Einsteigerprojekten auf Upwork von 15 % auf unter 9 %. Auch der Ausweg in die Festanstellung ist eng: Der US-Writer sieht auf jede Schreibstelle 600+ qualifizierte Bewerbungen, nach seiner eigenen Beobachtung.

Meine Folgerung aus einer Firma und einem Plattformwert, keine Prognose: Wenn weniger Firmen Einsteiger ausbilden, fehlt in fünf Jahren der Senior, der KI-Code prüft. Jede erfahrene Person, die heute einen KI-Entwurf in fünf Minuten bewertet, hat irgendwann als Junior an kleinen Bugs gelernt. Genau diese kleinen Bugs erledigt jetzt die KI.

## Wohin Freelancer ausweichen und wo ich selbst stehe

Festanstellung ist die häufigste Ausweichbewegung in meiner Runde. Der Mikroskop-Software-Entwickler hätte nie gedacht, in einen normalen Job zu gehen, findet es aber gut. Der US-Writer sucht eine Festanstellung bei einer größeren Firma.

Andere gehen zurück ins Ursprungsfach. Der DevOps-Freelancer aus Algerien macht kaum noch Freelancing und arbeitet wieder in Elektrotechnik und Computernetzwerken, mit Fokus auf Forschung. Ein Entwickler mit Vollzeitjob bekommt seit 1-2 Jahren keine Nebenprojekte mehr: „only job, no external work".

Ein weiterer Entwickler, dessen Projekte alle versiegt sind, rät, selbst etwas zu bauen, SaaS oder ein anderes Produkt. Typische Falle: Der GIS-Entwickler hat zwei eigene Web-Produkte und verdient mit keinem Geld. Die Konkurrenz ist groß, für bessere Features fehlt die Zeit, und Admin, Security, Hosting und DevOps laufen nebenbei mit.

Der Entwickler aus UK sucht langfristige Remote-Stellen und hat sich mir als Subunternehmer angeboten. Den besten Rat aus der Runde gab der fest angestellte Entwickler: Mainstream lernen, also KI-Agenten und Chatbots, aber eine Nische finden und aktiv bewerben. Proaktiv, freundlich und professionell zu sein sei wichtiger als die Technologie.

Ich habe den Plattform-Weg selbst verlassen. alloq.digital arbeitet heute als Software-Unternehmen aus Tirol mit Festpreis-Projekten, also vorab vereinbartem Umfang zu festem Preis, und mit Retainern, also laufender Betreuung nach dem Launch. Einige Kundenbeziehungen laufen über mehrere Jahre. Einen n8n/FFmpeg-Workflow, der personalisierte Videos automatisch rendert, haben wir gebaut und im Betrieb begleitet.

**Auch dieses Modell schützt nicht vor allem, aber es verkauft, was KI nicht mitliefert.** Gemeint sind Betrieb, Wartung und eine Person, die antwortet.

## Was ich Auftraggebern jetzt rate

Als Auftraggeber machst du den Entwurf am besten selbst mit KI und kaufst das ein, was im Betrieb halten muss: Integration, Security, Wartung und eine klare Ansprechperson. Diese Arbeitsteilung entspricht genau dem, was mein früherer Auftraggeber beschreibt. Ob du am Ende einen Freelancer oder ein Software-Unternehmen beauftragst, hängt davon ab, wer diese Verantwortung nach dem Launch tatsächlich tragen kann.

Bei einer Website stellt sich dieselbe Frage zwischen [Baukasten, Freelancer oder Software-Unternehmen](/de/blog/firmenwebsite-erstellen-lassen/). Für Software, Texte, Design und Automatisierung rate ich zu fünf Punkten:

1. Für Ideen und Prototypen reicht oft KI: Skripte, Textentwürfe, Logo-Ideen. Plane aber ein, dass ein Profi den Entwurf später überarbeitet.
2. Kauf Produktionsreife, Integrationen, Security und Wartung ein. Genau diese Punkte nennt mein früherer Auftraggeber als Grund, Menschen zu holen.
3. Halte die Verantwortung vertraglich fest: wer nach dem Launch wartet, in welchem Rahmen und wie lange. Ohne diese Regelung kaufst du nur einen Entwurf zu einem höheren Preis.
4. Frag bei jedem Angebot, wer antwortet, wenn es brennt. Ein Name und eine Reaktionszeit sagen mehr als jede Referenzliste.
5. Gib Juniors trotzdem eine Chance, gekoppelt an eine erfahrene Person, die ihre Arbeit prüft. Sonst fehlt dir und allen anderen in fünf Jahren der Senior.

Meine Arbeitshypothese dahinter, kein Befund: **KI für den Entwurf, Menschen für das, was im Betrieb halten muss.**

Der Freelance-Markt verschwindet nicht. Er verschiebt sich weg vom abgegrenzten Ticket hin zu Verantwortung, und das trifft viele gute Leute, die ich seit Jahren kenne. Offen gesagt: alloq.digital verkauft genau das, also lies meine Schlüsse mit diesem Wissen: [KI-Automatisierung, die nach dem Launch weiterläuft](https://alloq.digital/de/leistungen/ki-automatisierung/), samt Wartung und fester Ansprechperson.

Nimm dir als nächsten Schritt dein letztes Freelance-Projekt vor und trenn es in zwei Spalten: was du heute selbst mit KI entwerfen kannst und was im Betrieb halten muss. Für die zweite Spalte holst du dir Angebote ein, und zwar mit der Frage, wer antwortet, wenn es brennt.